“The value of an idea lies in the using of it”

Thomas A. Edison

Thomas A. Edison

ROI of Social Media

Julian —  11. February 2012 — Leave a comment

(via Karrierebibel)

10 Ideen für mehr Umsatz

Julian —  10. February 2012 — Leave a comment

10 Ways to Increase Sales in 2012

(via Truaxis)

E-Books Fluch und Segen

Julian —  9. February 2012 — 4 Comments

Seit einigen Monaten habe ich einen Kindle und ich finde, dass es aktuell kein besseres Gerät gibt um E-Books zu lesen. Aber ich bin mir noch nicht sicher ob ich auch ein Freund von E-Books an sich werde. Ich würde sie eigentlich schon gerne mögen und ich glaube auch, dass sie sich langfristig durchsetzen werden. Schließlich haben sie eine Menge an Vorteilen. Die wichtigsten sind meiner Meinung nach:

  • Der viel einfacherer Transport.
    Ich befinde ich mich ja gerade auf einer längeren Reise und nur durch einen E-Book Reader ist es überhaupt möglich, viele Bücher mitzunehmen. Da ich relativ schnell und zumindest auf Reisen aus sehr viel lese, komme ich locker auf 2 oder 3 Bücher pro Woche. Auf dem herkömmlichen Weg wäre das vollkommend unmöglich gewesen und mehr als 2 Bücher hätte ich kaum mitnehmen können. Der Lesestoff wäre mir schon in der ersten Woche ausgegangen.
  • Die ständige Verfügbarkeit.
    Zumindest die Kindle E-Books kann ich überall lesen. Neben dem eigentlichen Kindle Reader gibt es eine Software für den Rechner oder das Notebook und eine App für die meisten Telefone. Selbst wenn also der Kindle zu Hause liegt, kann ich auf dem Telefon weiter an meinem aktuellen Buch lesen. Vielleicht etwas weniger komfortabel, aber es geht. Und da sich die Geräte synchronisieren, weiss mein Telefon sogar, wo ich gestern auf dem Mac aufgehört habe.
  • Die Unzerstörbarkeit.
    Sofern man ein Backup hat, sind die Bücher eigentlich unzerstörbar. Wenn ich im Urlaub meinen Reader in den Pool fallen lasse, ist das Gerät natürlich kaputt, aber meine Bücher sind es nicht. Entweder habe ich hoffentlich zu Hause noch ein Backup oder im Falle des Amazon Kindle speichern die alles für mich. Ich muss mir nur ein neues Gerät besorgen (oder auf das Handy ausweichen) und kann weiterlesen.
  • Die viel einfachere Beschaffung.
    Das ist für mich der wichtigste Vorteil. Zwar ist es zu Hause in Deutschland noch vergleichsweise einfach schnell an Bücher zu kommen, indem man einfach in die nächstgelegene Buchhandlung geht. Aber im Ausland gilt das natürlich nicht mehr, hier gibt es allerhöchstens am Flughafen ca. 20 Bücher und zwar die, die die deutsche Hausfrau gerne am Strand ließt. Englische Bücher gibt es noch ein paar mehr, aber natürlich auch eher Romane. Zur Zeit hat man evtl. noch Glück mit der Steve Jobs Biographie. Die gibt es überall – ich hab sie aber leider schon gelesen. Bei der Beschaffung von Büchern liegt das E-Book einfach ganz weit vorne, denn ich logge mich bei Amazon ein und kann schon 2 Minuten später mit dem Lesen anfangen. Selbst in Deutschland ist das unschlagbar schnell, denn die Lieferung eines gedruckten Buchs kommt im besten Fall auch erst am nächsten Tag.

Es gibt noch weitere Vorteile für den Anwender und die Allgemeinheit, aber die finde ich nicht so spannend. Weniger Papieverbrauch? Naja, das wird schon nicht so schlimm sein. Volltextsuche? Habe ich noch nie benützt. Weniger Platz? Ist mir zu Hause egal. Variable Schriftgrößen oder Anmerkungen im Buch? Naja, allenfalls nice to have.

Aber neben diesen Vorteilen gibt es auch Nachteile. Zahlenmässig sind das zwar weniger, aber ich finde sie inhaltlich wesentlich bedeutender:

  • Die E-Books gehören mir nicht wirklich.
    Zumindest beim Kindle und bei Apple kann ich ausser Lesen fast nichts machen, was mit einem normalen Buch möglich wäre: Ich kann es nicht an jemanden verleihen und ich kann es nicht verkaufen, wenn ich es nicht mehr brauche. Genauso kann ich ein E-Book weder weiter verschenken, wenn ich es gelesen habe, noch überhaupt verschenken. Zumindest nicht richtig. Es wird schon eine Möglichkeit geben, einen Amazon Gutschein zu schenken oder irgendwo einen Code zu bekommen, mit dem sich jemand anderes dann kostenlos das Buch downloaden kann, aber das ist ja nicht das selbe. Wie bei einer Software hat man eigentlich nur noch eine Lizenz die einem die Nutzung erlaubt, aber das wars dann schon. Letztendlich hat man das Buch eigentlich nur ausgeliehen.
  • Die Preise sind zu hoch.
    Viele Leute werden argumentieren, dass es ein Vorteil ist, dass E-Books etwas günstiger sind als gedruckte Bücher, Aber dafür, dass man das E-Book letztendlich nur ausgeliehen hat, sind mi die Preise zu hoch. Deutsche E-Books kosten meistens fast das gleiche wie das gedruckte Buch und das ist angesicht der gesparten Kosten bei Druck, Logistik, usw. eigentlich eine Frechheit. Ausländische Bücher sind sind meistens so 20% günstiger, aber das ist als “Leihgebühr” immer noch zu teuer. Zumal ja der komplette Gebrauchtmarkt wegfällt, da man die Bücher eben nicht verkaufen oder weiter verschenken kann müssen ja mehr Bücher gekauft werden. Das ist in der aktuellen Diskussion bei den Schulbüchern von Apple ein interessanter Punkt. Die amerikanischen Schulbuchverlage, die da mitmachen, haben sich auf ca. 30% des normalen Preises eingelassen. Da gedruckte Schulbücher in der Regel drei Jahre lang genutzt werden, die neuen Versionen auf dem iPad aber nicht weitergegeben werden können, erwarten die trotzdem den gleichen Umsatz.

In diesem Zusammenhang vielleicht auch interessant, dass man immer mal wieder hört, dass der hohe Preis von E-Books in Deutschland an der Buchpreisbindung läge. Das stimmt aber nicht, denn die verbietet nur dass das gleiche Produkt bei verschiedenen Händlern für unterschiedliche Preise verkauft wird. Genau wie bei der gebundenen Ausgabe und dem Taschenbuch darf der Verlag auch für das E-Book einen anderen Preis nehmen. Den legt er völlig frei selbst fest. Allerdings sind in dem E-Book die normalen 19% MwSt. statt der vergünstigten 7% bei gedruckten Büchern enthalten.

In Summe überwiegen für mich die Vorteile von E-Books, aber gleichzeitig ärgere ich mich eigentlich, dass ich mich so verarschen lasse beim Eigentum an den Büchern und beim Preis. Mein Wunsch wäre, wenn man beim DRM schon nichts machen kann, dass E-Books etwa 30% des gedruckten Buches kosten und dass ich, wenn ich das gedruckte Buch kaufe, das E-Book kostenlos dazu bekommen. So kann ich zu Hause die Papierversion lesen und mich an der Haptik erfreuen und unterwegs auf das E-Book ausweichen. Seit dem ich den Kindle habe, kaufe ich jetzt schon wesentlich mehr Bücher als früher, also werden die Verlage auch nicht weniger an mir verdienen. Apple hat mit den MP3s und den Apps doch schon gezeigt wie man Content verkauft und dass bei günstigeren Preisen auch mehr gekauft wird. Vor allem lohnt sich die Piraterie nicht mehr, weil wegen der geringeren Preise sich niemand mehr die Arbeit macht durch Viren, Spam und Ads verseuchte Websites zu wühlen. Bis da hin müsste ich mich eigentlich beim Kaufen von E-Books noch ein bisschen zurückhalten.

(Foto CC von 49365126@N07)

Psychotricks beim Einkaufen

Julian —  8. February 2012 — Leave a comment

Sehr interessantes Interview mit Lee Eisenberg, dem Autor von Shoptimism, über die Trick, mit denen viele Läden arbeiten um uns mehr oder mehr teure Dinge zu verkaufen.

Wer ein neues Produkt oder eine neue Marke starten will, hat eine Menge Arbeit. Neben dem eigentlichen Business braucht man heutzutage in der Regel auch einen guten Markennamen. Und der muss natürlich überall auch noch zu haben sein: In den wichtigsten Ländern als Markenname und Domain, aber auch als Profil in den bekannten Social Networks.

Die Suche nach diesen freien Accounts, den Domains und anderen Rechten, kann einem KnowEm abnehmen. Das Tool durchsucht alle wichtigen Social Networks, aber auch die US amerikanische Trademarkdatenbank, sowie mehr als 100 verschiedene Domains und gibt aus ob der Name schon vergeben oder noch frei ist. Über einen Link zur manuellen Registrierung kann man sich die Namen gleich sichern. Und das alles kostenlos. Nur wenn man die Accounts auch automatisiert registrieren will, muss man eines der Premiumpakete buchen.

(via Dane Carlson’s Business Opportunities Weblog)

“Running a startup is like being punched in the face repeatedly, but working for a large company is like being waterboarded.”

Paul Graham

Paul Graham

Guy Kawasaki (Blog) ist Venture Capitalist in Silicon Valley, Autor mehrere Bücher, Blogger und ehemaliger Angestellter von Apple. Er war damals 1984 für das Marketing des ersten Macintosh verantwortlich. Heute arbeitet er vor allem an seiner eigenen VC Firma Garage Technology Ventures.

In seinem Blog hat er in letzte Zeit eine ganz interessante Serie mit Infos für Startups gepostet. Er  müsste ja wissen, was die VCs hören wollen. Natürlich richtet sich das ganze sehr an die amerikanische Szene, aber mit etwas Anpassung, kann man das auch für Gründungen hier in Deutschland verwenden. Und auch wenn man gar keinen VC hat oder braucht, macht es Sinn einen Business Plan und eine gute Präsentation zu haben.

Die bisher veröffentlichten Teile sind:

(Foto CC von christianrondeau)

Trend Abo Commerce

Deutsche Startups hat jetzt ja schon mehrfach Abo Commerce als neuen großen Trend in der Startup Szene ausgemacht. Wenn ich mich recht erinnere hat das ganze vor einigen Jahren mit Blacksocks, einem Abo Service für Männersocken angefangen und inzwischen gibt es das ganze wahrscheinlich für fast alle Bereiche des Lebens. So liefert Glossybox Schminke, der ChicChickClub Schuhe und es gibt Abos für Steaks, Windeln, Lebensmittel oder Tampons.

Ich finde das eine nützliche Sache. Für den Konsumenten ist es eine Vereinfachung des täglichen Lebens, weil man weniger an bestimmte Dinge denken muss und dem Anbieter beschert es einen kontinuierlichen und besser zu prognostizierenden Cash Flow, weil er seine Abos einfach in die Zukunft hochrechnen kann. Ich gehe deswegen davon aus, dass der Trend sich fortsetzen wird und dann immer mehr Anbieter auf diesen Zug aufspringen wollen. Sie stehen dann alle vor der Frage, wie sie das technisch umsetzen wollen.

Mietlösung für Abo Commerce

Aktuell nehme ich an, dass wie in den frühen Tagen der Onlineshops auch, die Anbieter mangels vorhandener Software wohl eigene Lösungen implementieren (lassen) werden. Entweder komplett individuell oder als Erweiterungsmodule für bestehende Shopsysteme. Für Magento und OXID gibt es auch schon die ersten, einfachen Module zur Verwaltung von Abonnements.

Da es sich um einen vergleichsweise neuen Trend mit noch wenig Konkurrenz handelt, kann man seine Artikel noch mit einem Aufpreis gegenüber dem normalen Ladenpreis verkaufen. Und durch den zusätzlichen Komfort kann man den Preisaufschlag auch begründen. Je mehr Anbieter aber auf diesen Zug aufspringen, desto größer wird der Wettbewerb, desto kleiner werden die Margen und desto größer wird die Nachfrage nach einfach zu implementierenden Softwarelösungen für dieses Thema. Zusätzlich werden wohl auch normale Anbieter Abonnements anbieten. Weniger wegen des neuen und trendigen Geschäftsmodels, sondern einfach weil sie es können und dadurch ein zusätzliches Umsatzpotential sehen. Amazon bietet auf seine Artikel im sogenannten Spar-Abo sogar einen Rabatt von 10% auf den regulären Verkaufspreis.

Die Idee besteht in einer spezialisierten Mietlösung zur Umsetzung eines Abo Commerce Angebots, ähnlich wie man aktuell bei Amazon, Shopify oder Tradoria Rakuten in sehr kurzer Zeit einen Shop aufsetzen kann. Man erstellt dort seinen Aboshop, legt die – in der Regel wenigen – Produkte an, die man anbieten möchte und definiert die verschiedenen Abozyklen in denen versendet wird, sowie alle weiteren notwendigen Parameter.

Herausforderungen des Abo Commerce

Der Dienst übernimmt dann die komplette technische und organisatorische Abwicklung des Abos, insbesondere die Verwaltung der Abonnenten, inklusive Neuanmeldungen, Kündigungen oder Wechsel zwischen den verschiedenen Modellen oder Stufen. Ebenso erfolgt die komplette Zahlungsabwicklung über den Dienst.

Auch wenn das auf den ersten Blick so aussieht, als ob man eine bestehende Shoplösung einfach um Funktionen für die Abonnements erweitern kann, glaube ich, dass es doch eine größere Herausforderung ist als man denkt und deswegen eine eigene Abo Plattform Chancen gegen die etablierten Shopanbieter hat. Bedenken müsste man beispielsweise die verschiedenen Abschlusszeitpunkte der Abonnements und damit auch die daraus entstehenden Kündigungsfristen. Kann der Kunde während des laufenden Abos in eine andere Stufe wechseln? Falls ja nur in ein größeres Paket oder auch in ein kleineres Abo? Gilt dieser Wechsel nur für den nächsten Monat oder ab jetzt für alle weiteren Lieferungen? Gibt es die Möglichkeit einen Abozyklus  zu pausieren, ggf. wie oft pro Jahr kann pausiert werden?

Auch in der Zahlungsabwicklung ergeben sich durch die regelmäßigen Abbuchungen neue Herausforderungen. Kreditkarten haben beispielsweise nur eine begrenzte Laufzeit und irgendwann kann davon nicht mehr eingezogen werden. Das Abo läuft aber weiter und es entstehen weitere Forderungen. Ähnliches gilt für den Bankeinzug, bei einer einmaligen Zahlung liegt die Wahrscheinlichkeit das ein Girokonto die notwendige Deckung aufweist ungleich höher als bei der einer Abbuchung nach 36 Monaten. Dadurch ergeben sich im Forderungsmanagement neue und komplexere Prozesse als in einem normalen Shop.

Monetarisierung

Das scheint mir eine sehr einfache Sache zu sein: Der Anbieter der Plattform erhält analog zu den normalen Mietshop-Lösungen eine monatliche Grundgebühr und/oder einer prozentuale Beteiligung am Umsatz.

Was haltet Ihr von der Idee? Bitte stimmt ab und schreibt Eure Meinung oder was Ihr anders machen würdet in die Kommentare.

(Foto CC von ceonyc)

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