10 Wege um intelligenter zu werden:
  1. Meditieren
  2. Kaugummi kauen
  3. Auf einen Block kritzeln
  4. Red Bull trinken
  5. Sachen nicht unerledigt lassen
  6. Zurückweisungen machen kreativer, aber leider auch dümmer
  7. Teams sind schlauer, wenn eine Frau dabei ist
  8. Dummheit ist leider ansteckend
  9. Die verschiedene Anforderungen des Gehirns beherzigen
  10. Wenn Kinder früh lügen, ist das eigentlich ein gutes Zeichen

Interessanter Post von Eric Barker. Das ganze Blog ist sehr lesenswert.

(Bild von nanpalmero)

Um (…) Innovationsprojekte anzustoßen, stellte Jeff Bezos mit seinen Kollegen bei Amazon immer wieder folgende Frage in den Mittelpunkt: “Was wird sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren nicht ändern?”

Die meisten Unternehmen machen es umgekehrt: Sie verwenden viel Zeit auf die berechtigte Frage, was sich voraussichtlich in den nächsten fünf bis zehn Jahren überhaupt ändern wird. Die gegenteilige Frage wird häufig vernachlässigt. Doch wer sie beantwortet, gewinnt unweigerlich ein tieferes Verständnis der Kundenbedürfnisse und der Unternehmensumwelt.

Interessanter Artikel über Amazons Jeff Bezos auf Spiegel Online

Mein Travel Setup

Julian —  20. February 2012 — 1 Comment

Martin Eichenberg, online als Cruiser bekannt, hat in seinem Blog eine neue Kategorie “Travel Setup” eingerichtet. Darin will er von Freunden, Bekannten und Bloglesern wissen, wie und wo sie durch die Welt reisen. Und so hat er unter anderem mich gebeten, einige Fragen zu beantworten. Beispielsweise:

  • Wer bist Du, was tust Du und warum reist Du?
  • Wie ist Dein Travel Setup? Also Lieblings- Flughafen, Transportmittel, Reisegepäck, usw.
  • Was sind Deine Travel Essentials, also was muss unbedingt mit auf jede Reise, was kann zu Hause bleiben?
  • Welche Tipps & Tricks hast Du noch, um das Reisen einfacher zu machen?

Dem Wunsch bin ich natürlich gerne nachgekommen und so gibt es seit einigen Tagen mein Travel Setup bei ihm im Blog zu lesen.

Die Montagslinks

Julian —  20. February 2012 — Leave a comment

Hier die interessantesten Links über die ich letzte Woche gestolpert bin::

Ein fremdes Blog bewerten

Zweiteiliger Post (der erste Teil ist verlinkt) von Robert Basic, wie man ein fremdes Blog bewertet. Im ersten Teil geht es darum wie man sich der Artikelpopularität, den RSS Abonnenten und den Besucherzahlen ungefähr annähert und im zweiten Teil um verschiedene Rankings oder die Artikelhäufigkeit.

Domainr

Interessante Suchmaschine, mit der man nach freien Domains suchen kann. Auch im Kurzstil, also beispielsweise he.in statt hein.com.

Pomodoro.App – Timer inklusive Aufgabenverwaltung › Der Lifehacker

Vorstellung einer neuen Pomodoro App für Mac und Windows. Die Besonderheit ist, dass diese App nicht nur einen Timer, sondern auch eine komplette Aufgabenverwaltung beinhaltet.

Creative Commons Lizenz Generator

Mit diesem Tool kann man sehr einfach die passende Creative Commons Lizenz für seine Were auswählen und gleich den passenen Button und Text für die Website generieren. Sehr praktisch

Spideroak: Backup- und Synchronisation mit clientseitiger Verschlüsselung

Spideroak klingt wie eine sehr interessante Alternative zu Dropbox. Zum einen wird clientseitig verschlüsselt und zum anderen soll es günstiger sein. Noch nicht selbst getestet, aber das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.

Guten Start in die neue Woche,
Julian

“You have to be different, great, or first”

Loretta Lynn

Loretta Lynn

OK, ich gebe es gleich am Anfang zu: Hier geht es um ein Thema, von dem ich gar keine Ahnung habe, aber vielleicht ist das ja trotzdem eine passable Idee:

Problem Kinderbetreuung

Bei Freunden sehe ich es immer wieder, wie problematisch es ist die Kinderbetreuung zu organiseren. Bei den meisten Paaren in unserem Bekanntenkreis führt das dazu, dass man irgendwann nur noch einen der beiden, in der Regel den Mann, zu Gesicht bekommt. Viele Leute haben zwar die Möglichkeit die Kinder bei den Großeltern abzugeben oder haben sogar einen Babysitter im Zugriff, aber auch das erfordert meistens längerfristige Planung und erfordert einen gewissen Verwaltungsoverhead. Beispielsweise beim Vereinbaren von Treffen, muss immer erst Rücksprache mit der Schwiegermutter gehalten werden. Hat die selber einen Termin, muss eben der komplette Freundeskreis umdisponieren. Noch schwieriger wird das Ganze, wenn man Alleinerziehend ist. Zum einen durch den fehlenden Partner, aber auch weil die Verwandschaft ja kleiner ist – zumindest tendenziell.

Der Kindergarten oder Kinderkrippen sind in der Regel auch keine große Hilfe, denn die haben ihre festen Öffnungszeiten und starren Regeln und stehen natürlich auch abends nicht zu Verfügung. Tagesmütter, werden, wie der Name schon sagt wohl die Kinder auch eher am Tage betreuen.

Gleichzeitig vermute ich aber eine höhere Nachfrage nach Kinderbetreuungsleistungen. Immer mehr Menschen sind nicht bereit ihr Leben wegen Kindern umzustellen. Das sieht man ja schon an den zurückgehenden Geburtenzahlen oder dass viele Frauen gleich nach dem Mutterschutz wieder in den Beruf einsteigen. Im Falle dieser Doppelverdiener steht dann ja sogar mehr Budget für Kinderbetreuung zur Verfügung.

24/7 Kinderbetreuung

Die Idee besteht in einer privaten Kinderbetreuung, die 24/7, also rund um die Uhr und an allen Tagen der Woche geöffnet hat. Man könnte das entweder an einen bestehenden Kindergarten anschließen, was durch die vorhandene Infrastruktur eventuell einfacher wäre. Es wäre aber auch möglich von Anfang an nur eine kleine Krippe aufzubauen, die gar keinen regulären Kindergarten anbietet, sondern nur auf Ausnahmefälle spezialisiert ist.

Die Einrichtung bietet ihren Mitglieder die Möglichkeit zu jeder Zeit, also auch am Heiligen Abend, in Betreuung zu geben. Entweder komplett ohne vorherige Vereinbarung oder zumindest mit einer sehr geringen Vorwarnzeit von maximal einer Stunde. Die Einrichtung verfügt über entsprechende Möglichkeiten dass die Kinder schlafen, essen oder spielen können und das rund um die Uhr. Die Betreuung erfolgt durch ausgebildete Kindergärtnerinnen und/oder Kinderkrankenschwestern, also ausgebildete Fachkräfte.

Preismodel

Zuerst muss man, wie bei einem Fitness Studio, Mitglied werden und zahlt einen monatlichen Mitgliedsbeitrag, der einen dazu berechtigt seine Kinder kurzfristig in die Betreuung geben zu können. Dadurch sind alle vertraglichen und abwicklungstechnischen Formalitäten bereits mit der Mitgliedschaft geregelt. Der monatliche Beitrag erlaubt dem Anbieter die entsprechende Infrastruktur aufrecht zu erhalten, die Miete zu bezahlen, usw. Eventuell ist auch eine Probephase zur Eingewöhnung des Kinds enthalten. Zur Preisdifferenzierung könnte man verschiedene Level anbieten, die unterschiedliche Zeiten abdecken. In der kleinsten Stufe ist beispielsweise Nachts und Wochenende ausgeschlossen. Wenn man nun sein Kind wirklich in die Betreuung bringt, zahlt man einen Beitrag für jede angebrochene Stunde, den man entweder vorher als Guthaben eingezahlt hat oder der in regelmässigen Abständen abgerechnet wird. Das dient zur Finanzierung der Betreuung, bzw. der Personalkosten, die ja mit der Anzahl der Kinder zunimmt. Gleichzeitig soll es auch verhindern, dass Eltern ihre Kinder übermässig in die Betreuung bringen.

Fazit

Wie schon geschrieben, habe ich wenig Ahnung von Kinderbetreuung. Insbesondere weiss ich nicht, welche Schwierigkeiten es da geben kann. Kann man Kinder ohne lange Eingewöhnung überhaupt von Fremden betreuen lassen oder kriegen die einen Knacks. Bei IKEA scheint es zumindest zu funktionieren. Gibt es Eltern die das machen würden oder wären die meisten zu unsicher. Also gibt es überhaupt Nachfrage nach solchen Leistungen? Würdet Ihr Eure Kinder in einer solchen Einrichtung abgeben?

GD Star Rating
loading...

Super Tipp für 1Password

Julian —  16. February 2012 — Leave a comment

Das Tool 1Password sollte ja eigentlich jeder haben. Falls Ihr es schon kennt, gleich unten bei den Tipps weiterlesen, falls nicht, hier was es macht in Kürze: Das Tool verwaltet Passwörter für Websites und andere wichtige Daten. Wenn man das benutzt kann man im Web für alle Websites unterschiedliche und vor allem komplizierte Passwörter verwenden, weil man sich die ja nicht mehr merken muss. Das ist zum einen sehr gut für die Sicherheit und letztendlich sogar bequemer, weil das Tools sich über Plugins in alle bekannten Browser einklinkt und die Passwörter automatisch einfüllt. Es fällt also sogar das Abtippen weg und man muss nicht einmal die Zwischenablage bedienen. Alles geht quasi automatisch. Und auch wenn man sich bei einer neuen Webseite registriert oder anmeldet fragt 1Passwort automatisch nach, ob man das Passwort in der Datenbank abspeichern will. Daneben bietet es einen Generator für sichere Passwörter und kann seine natürlich verschlüsselte Datenbank auch synchronisieren, so dass man auf allen PCs, Macs und sogar dem iPhone alle Passwörter immer dabei hat. Also insgesamt total praktisch und total sicher. Jeder will das haben.

Das ist aber natürlich noch nicht alles. Folgende Tipps machen das Leben mit 1Password noch einmal einfacher:

Tipp #1: Das Tool kann einen gleich in die gewünschte Website einloggen ohne das man sie vorher aufrufen muss. Normalerweise startet man den Browser, ruft die Seite auf und füllt das Passwort mit 1Passwort ein. Das kann man sich aber alles sparen: Dazu klickt man einfach innerhalb von 1Passwort doppelt auf einen Eintrag. Dann wird der Browser gestartet, die gewünsche Site geöffnet, das Passwort eingetragen und man wird gleich angemeldet. Super easy, super schnell.

Tipp #2: Es kommt aber noch besser. Man kann das auch noch als Bookmark abspeichern. Dazu öffnet man den Browser und 1Password gleichzeitig und zieht den gewünschten Eintrag in 1Passwort auf die Bookmark-Leiste des Browser. Wenn man jetzt da drauf klickt, wird die Seite in einem neuen Tab geladen, das Passwort ausgefüllt und man man wird gleich eingeloggt. So muss man nicht einmal 1Password selbst mehr öffnen. Das spart ungemein Zeit, die man dann gleich sinnvoll in das Lesen von Tweets investieren kann.

(Foto CC von kathycsus)

OK, die besten Beispiele, dass alles länger dauert als man denkt, kommen wahrscheinlich aus der Softwareentwicklung oder zumindest aus dem IT Bereich. Aber auch in “normalen” Berufen oder dem Privatleben kennt man es, dass man Zeitaufwände grundsätzlich zu optimistisch schätzt: Vor dem Weggehen noch schnell etwas reparieren oder vor dem ins Bett gehen noch kurz etwas zu Ende bringen. Es wird immer später als man denkt. Aber woran liegt das? Und vor allem, was kann man dagegen tun?

Eine Erklärung liefert das Planing Fallacy Model:

Wir stellen uns beim Planen immer einen möglichst optimalen Ablauf vor und vernachlässigen schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit.

Erklären lässt sich das durch verschiedene Einflüsse:

  • Wishful Thinking: Wir wünschen uns einen möglichst optimalen Ablauf in der Umsetzung, also konzentrieren wir uns in der Planung auch nur auf dieses Szenario.
  • Self-Serving Bias: Wir schätzen unsere eigenen Erfolge in der Vergangenheit positiver ein, als sie tatsächlich waren und rechnen vor allem alle extern verursachten Verzögerungen aus dieser Einschätzung heraus.
  • Impression Management: Wir wollen vor den Anderen möglichst gut dastehen und optimieren daher die Zeitschätzungen ein kleines bisschen
  • Focalism: Wir konzentrieren uns nur auf die projektinternen Risiken und beachten alle von außen möglichen Probleme wie bsp. Krankheiten nicht
  • Optimism Bias: Selbst wenn wir externe und interne Risiken beachten, dann neigen wir dazu deren Eintrittswahrscheinlichkeit und ihre Auswirkungen zu gering einzuschätzen
  • Mission-, Scope- oder Feature-Creep: In großen und komplexen Projekten mit nicht absolut feststehenden Zielen, werden während des Projekts die Ziele verändert oder unkontrolliert Änderungen vorgenommen.
  • Strategic Misrepresentation: Während der Planungsphase, steht oft die Genehmigung noch aus und die ist abhängig von Zeit- oder Budgetaufwand. Auch deswegen wird – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – nach unten optimiert, denn in der Regel ist es einfacher später eine Genehmigung für den Zusatzaufwand zu bekommen.

Eine Möglichkeit die eigenen Schätzungen zu verbessern und zumindest die ersten vier der obigen Ursachen zu minimieren ist es sich selbst in der Dritten Person vorzustellen, quasi als ob man sich in einem Film zuschaut. Dadurch hat man einen objektiveren Blickwinkel, denkt mehr an externe Probleme und allgemeine Projektrisiken und kann deswegen bessere Zeitschätzungen abgeben:

People typically underestimate the time necessary to complete their tasks. According to the planning fallacy model of optimistic time predictions, this underestimation occurs because people focus on developing a specific plan for the current task and neglect the implications of past failures to meet similar deadlines. We extend the classic planning fallacy model by proposing that a phenomenal quality of mental imagery – the visual perspective that is adopted – may moderate the optimistic prediction bias. Consistent with this proposal, participants in four studies predicted longer completion times, and thus were less prone to bias, when they imagined an upcoming task from the third-person rather than first-person perspective. Third-person imagery reduced people’s focus on optimistic plans, increased their focus on potential obstacles, and decreased the impact of task-relevant motives on prediction. The findings suggest that third-person imagery helps individuals generate more realistic predictions by reducing cognitive and motivational processes that typically contribute to bias.

Quellen: Wikipedia Planning Fallacy & Studie “Perspectives on prediction: Does third-person imagery improve task completion estimates?” from Organizational Behavior and Human Decision Processes, via Eric Baker (Fotos CC von leejordan)

blk. | The Dark Side of Water

Julian —  14. February 2012 — Leave a comment

blk (via inspire me now)

Die Montagslinks

Julian —  13. February 2012 — Leave a comment

Hier die interessantesten Links über die ich letzte Woche gestolpert bin::

Corporate Blogs – 10 Gründe, warum der Erfolg ausbleibt – karrierebibel.de

Die Karrierebibel listet die 10 wichtigsten Gründe auf, woran es liegen kann, wenn Ihr Corporate Blog keinen Erfolg hat.

paycloud – WG-Abrechnung leicht gemacht

Paycloud ist ein Dienst, der die Abrechnung in der WG oder anderen Gruppen vereinfacht. Man stellt die Rechnungen ein, gibt an, wer an was beteiligt wird und wer was bezahlt hat. Der Dienst rechnet dann aus, wer wem noch Geld schuldet.

Why Amazon Is The Best Strategic Player In Tech – Forbes

Hervorragende Analyse, warum Amazon einer der am strategischen vorgehende Player im eCommerce ist .

8 Tipps zur Vorbereitung auf eine Betriebsprüfung

Natürlich trifft es nie einen selber oder die eigene Firma. Aber falls doch ist man mit einer guten Vorbereitung sicher besser dran. Natürlich muss man unbedingt mit seinem Steuerberater sprechen und den am besten auch bei allen Kontakten mit dem Herrn vom Finanzamt dabei haben. Aber der Blogpost bereitet einen zumindest ein bisschen vor.

GreenGoose – Play Real Life

Sehr interessante Geschäftsidee, bestehend aus verschiedenen Senoren, die den Alltag tracken. Die eigene Bewegung, das Haustier, den Toilettendeckel, usw. Man hängt einen zentralen Reciever ins Netzwerk und die Sensoren bestehen aus Stickern Anhängern oder Karten. Die Auswertungen erfolgen über die Plattform.

Guten Start in die neue Woche,
Julian