Interessante Präsentation von Klaas Kersting, Gründer von flaregames auf dem Build 0.10-Event von HackFwd, wie man seine Firma frei von Arschlöchern hält.

(via)

Orbitz, ein Hotelportal in den USA experimentiert gerade damit Mac Usern andere Hoteltarife anzubieten als Windows Anwender. Laut Reuters:

Orbitz Worldwide Inc has found that people who use Apple Inc’s Mac computers spend as much as 30 percent more per night on hotels, so the online travel agency is starting to show them different, and sometimes costlier, travel options than Windows visitors see, the Wall Street Journal reported on Monday.

Während sich überall schon wieder aufgeregt wird, finde ich es ehrlich verwunderlich, dass da erst jetzt jemand drauf gekommen ist. Letztendlich steht das das Instrument der Preisdifferenzierung dahinter. Laut Wikipedia:

Preisdifferenzierung ist eine Preispolitik von Anbietern, für die gleiche Leistung unterschiedliche Preise zu fordern. Die Differenzierung kann zeitlicher, räumlicher, personeller oder sachlicher Art sein. Mit diesem Instrument der Preisgestaltung versuchen Anbieter, die Zahlungsbereitschaft der Nachfrager optimal auszuschöpfen.

Aus der Sicht des Anbieters macht das absolut Sinn und nichts anderes macht Amazon, wenn sie mir aufgrund meiner bisherigen Einkäufe etwas zu meinem Budget und Kaufverhalten passendes vorschlagen.

Bild CC von generated

Filme und Fernsehshows über dumme Leute, machen einen vorrübergehend ebenfalls dümmer:

Media priming refers to the residual, often unintended consequences of media use on subsequent perceptions, judgments, and behavior. Previous research showed that the media can prime behavior that is in line with the primed traits or concepts (assimilation). However, assimilation is expected to be less likely and priming may even yield reverse effects (contrast) when recipients have a dissimilarity testing mindset. Based on previous research on narrative comprehension and experience as well as research on media priming, a short-term influence of stories on cognitive performance is predicted. In an experimental study, participants (N = 81) read a story about a stupid soccer hooligan. As expected, participants who read the story without a special processing instruction performed worse in a knowledge test than a control group who read an unrelated text. Participants with a reading goal instruction to find dissimilarities between the self and the main protagonist performed better than participants who read the story without this instruction. The effects of reported self-activation and story length were further considered. Future inquiries with narratives as primes and contrast effects in media effects research are discussed.

Source: “A Story About a Stupid Person Can Make You Act Stupid (or Smart): Behavioral Assimilation (and Contrast) as Narrative Impact” from Media Psychology, Volume 14, Issue 2, 2011, Pages 144 – 167 (via). Bild CC von salmoneus

 

“Do or do not. There is no try.”

Yoda

Yoda

Ganz interessanter Artikel in Forbes, wie man die vielen Challenges und Aufgaben als Gründer oder Führungskraft in der Griff bekommen kann. Nämlich durch Schubladendenken nach dieser 5 Punkte Anleitung:

  1. Schublade bilden und die Aufgabe von allen anderen Problemen und Aufgaben isolieren.
  2. Sich absolut auf eine dieser Schubladen konzentrieren, allerdings nur für eine recht kurze Zeit
  3. Sich durch die Aufgabe vorarbeiten und sobald nachhaltiger Erfolg eintritt
  4. Die aktuelle Schublade schliessen und sich auf die nächste konzentrieren
  5. Zu allem was keine eigene Schublade verdient konsequent “Nein” sagen

Naja die 5 Punkte finde ich ein bisschen arg vereinfacht, wobei es schon Sinn macht, sich immer nur auf eine einzige Sache zu konzentrieren und die Dinge immer losgelöst von den anderen zu betrachten. Ansonsten wird man wahrscheinlich sowieso verrückt.

Im Harvard Business Review Blog habe ich heute einen interessanten Artikel mit dem Titel “The Cracks are Starting to Show at Apple” gelesen. Der Autor behauptet, dass der Glanz von Apple die ersten, kleinen dunklen Stellen bekommt. Aus zwei Gründen:

1. Probleme von oben: Steve Jobs hat vor den letzten Erfolg von Apple bereits die Computerindustrie als früherer Chef von Apple und dann die Unterhaltungsindustrie bei Pixar revolutioniert. Und das ganze jeweils unter Einsatz seines eigenen Kapitals und seiner eigenen Glaubwürdigkeit. Das hat dazu geführt, dass er mit den beiden Bereichen mehr als jeder andere vertraut war und die noch unerschlossenen Gebiete bestens kannte. Tim Cook auf der anderen Seite kommt aus einem komplett anderen Bereich, nämlich Operations und Supply Chain. Und das sieht man auch daran, womit er sich jetzt beschäftigt, wie beispielsweise den Arbeitsbedingungen in den chinesischen Foxconn Werken. Steve Jobs war das Thema vermutlich herzlich egal und hat es anderen überlassen.

2. Probleme von unten: Auch an der Basis fängt es an zu brodeln und es gibt Probleme mit den Arbeitern bei Apples Zulieferern und auch in den Apple Stores, wo die Mitarbeiter eine Gewerkschaft gründen wollen und sich über die schlechte Bezahlung wundern, während sie gleichzeitig rekordverdächtige Umsätze einfahren.

Die beiden Themen zusammen genommen könnten nach Meinung des Autors langfristig große Probleme für Apple bedeuten. Dazu kommt, dass disruptive Technologien in der Regel etwa 5 Jahre benötigen um sich durchzusetzen. Solange könnte der Vorrat von Steve Jobs noch anhalten, aber danach dürften Apple die Ideen ausgehen, denn es gibt Studien die zeigen, dass innovative Unternehmen auch immer von innovativen Köpfen geführt werden. Und das ist Tim Cook nun einmal nicht.

“The greatest mistake you can make in life is to be continually fearing you will make one.”

Elbert Hubbard

Elbert Hubbard

“Tell anyone and everyone your idea without fear they’re going to steal it.”

Aaron Patzer

Aaron Patzer

“Ninety percent of life is just showing up”

Woody Allen

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