In den letzten beiden Tagen hatte ich begonnen zu beschreiben, was man alles rein digital archivieren kann. Im ersten Teil waren das Musik, Bilder, Visitenkarten und Bücher und im zweiten Teil Notizen, Filme, Bedienungsanleitungen und Kontoauszüge. Heute gibt es den dritten und letzten Teil dazu. Die Serie insgesamt geht dann nächste Woche weiter. Was lässt sich also noch alles prima digital archivieren:

Belege und Rechnungen

Jegliche Form privater Belege und Rechnungen hebe ich nur noch digital auf. Der Workflow geht in etwa so: Alles landet direkt oder im Umweg über meinen Geldbeutel im Eingangsfach meines Schreibtisches. Wenn ich das durcharbeite werfe ich das Ding entweder weg weil ich es gar nicht aufheben will oder scanne es ein, lege es ab und vernichte das Original. Als Kaufnachweis im Gewährleistungsfall sollte meines Erachtens die digitale Version ausreichen. Lediglich bei freiwilligen Garantieleistungen oder bei einem Umtausch könnte der Händler auf einem Original bestehen. Im Falle eines Umtausches passiert das aber ja eh wahrscheinlich in den ersten paar Tagen und da liegt das Original ja noch in meine Eingangskorb und bei Elektronik braucht man meistens gar keine Rechnung sondern das geht über die Seriennummer. Ich gehe das Risiko einfach ein und falls ich doch mal ein Problem haben sollte, kaufe ich eben wirklich alles nur noch bei Amazon, die machen da wenigstens kein Geschiss. Lediglich bei ganz teurem Zeugs oder “windigen” Verkäufern würde ich im Ausnahmefall mal das Original aufheben (und dann wahrscheinlich aber nicht mehr finden, wenn ich es brauche). Das gleiche mache ich mit Rechnungen. Alles was elektronisch reinflattert wird einfach als PDF abgelegt, alles andere nimmt den gleichen Weg durch Scanner und Aktenvernichter.

Vielflieger-, Kundenkarten oder Gutscheine

Ich hasse es einen dicken Geldbeutel mit mir herumtragen zu müssen, aber leider braucht man doch die ein oder andere Karte hin- und wieder. Normalerweise habe ich nur das wichtigste in echt dabei: Zwei Kreditkarten, eine ec Karte, Führerschein, Personalausweis. Von allem anderen, insbesondere Vielfliegerkarten, reicht es meistens, wenn man auf Nachfrage die Nummer sagen kann. Dafür speicherte ich all dieses Daten in 1Password auf meinem Rechner ab, das ich mit der 1Password App auf meinem iPhone synchronisiere. Von Punktesammelkarten, insbesondere wenn sie irgendwo an der Kasse abgescannt werden müssen, reicht es wenn man sie abfotografiert und dann das elektronische Bild an der Kasse vorzeigt.

Dokumente, Briefe und alles andere aus Papier

Noch besser als archivieren ist eigentlich nur wegwerfen. Also überlege ich mir zuerst ob ich das Teil überhaupt aufheben muss. Falls nein, weg damit. Falls ja durch den Scanner jagen und dann vernichten oder wegwerfen (oder wenn man das Original noch braucht natürlich aufheben). Das mache ich mit allen Arten von Briefen, wichtigen Mitteilungen, Rechnungen und Lieferscheinen, meinen Kreditkarten und Ausweisen, aber auch den Speisekarten von Lieferdiensten oder anderem Kram aus Papier den ich vielleicht noch einmal brauchen werde. Je nach persönlichem Geschmack kann man sich noch eine Policy überlegen ob man im Zweifelsfall lieber wegwirft oder aufhebt. Ich mache das letztere, aber mit wegwerfen fährt man sicher auch nicht schlechter.

Passwörter, PIN- und TAN Nummern

Auch die eignen sich ideal nur digital aufgehoben zu werden. Wenn von meiner Bank etwas aus dieser Ecke kommt, wird der Zettel ebenfalls gescannt und vernichtet. Im Unterschied zu den normalen Dokumenten wird dieses Zeugs allerdings nur verschlüsselt abgelegt. In echt würde man das ja auch nicht einfach in die nächste Schublade legen, sondern in einen etwas sicheren Ordner oder einen Dokumentensafe, wenn man so etwas hat.

Geschenk- und Postkarten

Manche Menschen haben keine Probleme damit eine Glückwunschkarte nach dem Durchlesen wegzuwerfen. Wem das nicht so leicht fällt, aber auch der Meinung ist, könnte es ein Mittelweg sein, sie digital aufzuheben. Also einfach abfotografieren oder wenn sie durch den Scanner passt einscannen und dann eben digital aufheben. So kann man sich später immer noch darüber freuen, man hat aber keine Kiste irgendwo im Schrank stehen in dem die Dinger versauern. Denn wen wir ehrlich sind, schaut man ja doch nur noch bei jedem Umzug hinein und überlegt aufs neue ob man sie noch einmal mitnehmen will oder nicht. Auf der Festplatte stört der Ordner “Glückwunschkarten” weit weniger.

Was kann man nicht digital archivieren?

Hmm, ausser richtigen Gegenständen eigentlich nicht. Ich archiviere alles was ich noch brauchen könnte digital. Wirklich alles. Die einzige Frage ist, ob man das Original eben auch noch aufheben sollte. Und hin und wieder geht das natürlich nicht anders. Beispielsweise bei wichtigen Verträgen, notariellen oder offiziellen Unterlagen oder Ausweisen. Da muss man die Originale natürlich auch behalten. Die kommen bei mir dann wie früher auch in einen Ordner und fertig. Trotzdem habe ich eine digitale Version, denn in 90% aller Fälle reicht die ja auch aus. Und die findet sich einfach schneller. Das Original ist eben nur noch für den allergrößten Notfall da und gibt einem ein bisschen extra Sicherheit.

In den nächsten Folgen der Blogserie geht es dann um den idealen Scanner und wie man die Daten dann letztendlich am besten speichert, verwaltet und wieder findet.

(Bild CC)

Gestern hatte ich ja schon geschrieben, warum es Sinn macht Musik, Fotos, Visitenkarten und Bücher nur noch digital aufzubewahren. Heute gibt es noch mal einen weiteren Schwung an Dingen, die man heutzutage nicht mehr körperlich aufheben sollte:

Zettel, Zeitungsausschnitte und andere Papiernotizen

Dieses Zeugs lässt sich kaum vermeiden, aber ich bemühe mich zumindest möglichst wenig davon langfristig aufzuheben. Sachen aus Zeitungen fotografiere ich in der Regel einfach mit dem Handy ab, so entstehen sie gar nicht. Alles andere wandert in den Eingangskorb auf meinen Schreibtisch und wird, wenn es sich um Aufgaben handelt in meine Aufgabenverwaltung abgetippt oder eingescannt und archiviert.

Am leichtesten tut man sich, wenn man gar keinen physikalischen Ort mehr hat, ab dem solche Dinge aufbewahrt werden können. Dann muss man sie ja quasi digital archivieren.

DVDs und Filme

Für die gilt für mich persönlich das gleiche wie schon bei Musik. Ich habe weder VHS Kassetten, DVDs, Bluerays noch einen entsprechenden Player. Auch diese Dinge kann kann, leider im Moment noch gegen den Wunsch der Kinoindustrie viel besser und platzsparender auf Festplatten ablegen. Bestehende DVDs lassen sich, unter zuhilfename von Anleitungen und Software aus dem Internet inzwischen sehr einfach rippen und auf Festplatte archivieren. Solange man das Original mal in der Hand hatte, ist das soweit ich weiss, auch nicht verboten.

Bei alten Videokasetten ist das zwar etwas komplizierter, aber wenn es sich nicht um die eigenen Urlaubserinnerungen handelt, schaut den alten Mist doch eh keiner mehr an. Also weg damit oder online irgendwie neu besorgen, bzw. kaufen. Bei eigenen Filmen lohnt sich vielleicht der Aufwand, sich entsprechende Hardware zu besorgen und das ganze einmal durchzudigitalisieren. Oder es gibt Anbieter die das gegen Geld für einen übernehmen. Soll so um die 10 EUR für 120 Minuten kosten. Wenn man nur 3 wichtige Filme hat, durchaus überlegenswert, ehe man sich in die Materie selbst einarbeiten muss und dann hinterher für Equipment viel mehr ausgibt.

Bedienungsanleitungen

Die Dinger eignen sich hervorragend dazu nur noch digital aufgehoben zu werden. Wegwerfen traut man sich nicht, weil man könnte sie ja noch einmal brauchen, aber in Wirklichkeit kuckt nach der ersten Inbetriebnahme eh niemand mehr rein. Manche nicht einmal dann. Ausserdem kann man die Dinger meistens aus dem Internet runterladen und muss sie nicht einmal scannen.

Wenn ich ein neues Gerät auspacke, kucke ich gleich online nach ob es eine PDF Anleitung gibt und lege die einfach ab. Falls nicht, scanne ich die beigelegt Anleitung und werfe das Original dann einfach weg. Manchmal muss man sie zerschneiden, damit sie in den Scanner passt, aber das ist immer noch besser als das Ding rumliegen zu haben. Das tolle an der PDF Version ist, dass man gleich Koreanisch und die anderen nicht nützlichen Sprachversionen rauslöschen kann.

Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen

Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ich glaube es gibt in Deutschland noch die gesetzliche Verpflichtung, dass die Banken sicherstellen müssen, dass man seine Kontoauszüge wirklich erhält und sie nicht in einem Onlinearchiv versauern. Deswegen schicken sie sie einem, wenn man sie schon länger nicht mehr als PDF heruntergeladen hat, immer noch zu.

Eigentlich bearbeite ich mein Konto nur noch mit OutBank oder StarMoney, also interessieren mich weder die Auszüge aus Papier noch die PDFs. Trotzdem lade ich sie runter, schon alleine deswegen, damit ich sie nicht noch auf Papier bekomme und dann shreddern und entsorgen muss.

Nur in einem Fall bekomme ich noch eine Papierversion, die wandert sofort nach dem Öffnen des Briefes durch den Scanner und dann durch den Aktenvernichter. Achtung, hier kommt es auf die richtige Reihenfolge an.

Das wars für heute. Morgen gibt es noch einmal einen Post mit weiteren Dingen, die sich prima digital archivieren lassen.

(Bild CC)

Jeder von uns hat sicher eine Menge Zeugs zu Hause, dass Regale und Schubladen verstopft und man eigentlich digital ablegen könnte. Beispielsweise Fotos, DVDs, CDs aber auch Rechnungen und Briefe. Wenn man diese Dinge erst einmal digital abgelegt hat, nehmen sie nicht nur wesentlich weniger Platz weg, sondern man findet sie auch noch viel einfacher wieder. Weil man elektronisch einfach besser suchen kann.

Folgende Dinge eignen sich meiner Meinung nach besonders gut dazu nur noch digital aufgehoben zu werden. Aufgrund der Länge teile ich das in mehrere Artikel auf. Los geht es mit diesen:

CDs, Schallplatten und jede andere Art von Tonträgern

Die meisten von uns sind ja sicher noch in der Zeit vor MP3 und iTunes aufgewachsen und haben vielleicht sogar noch die ein oder andere Kassette oder Schallplatte zu Hause rumliegen. Falls nicht, so doch zumindest CDs.

Die sind zwar schon digital, aber liegen ja doch noch als Gegenstände im Weg rum. Dabei lassen sich sich so einfach am Computer mit Tools wie iTunes auf die Platte rippen und so dann irgendwo ablegen. Kassetten und Schallplatten sind schon etwas arbeitsaufwendiger. Wenn man noch entsprechende Geräte zu Hause hat einfach an den Rechner anschliessen, digitalisieren und dann mit Tools wie Audacity in einzelne Tracks zerlegen. Hat man keine passenden Abspielgeräte mehr, kann man sich sicher noch im Bekanntenkreis welche leihen und dann anbieten, dass man die Dinger gleich entsorgt. So tut man seinen Freunden auch noch einen Gefallen, weil sie das nutzlose Ding auch endlich los sind. Wenn man eine recht große Sammlung hat, gibt es im Fachhandel auch Plattenspieler und Kassettendecks mit USB Anschluss. Damit geht das dann noch ein bisschen einfacher. Kann man kaufen, alles digitalisieren und dann wieder bei ebay verscherbeln. In der Regel macht man so nur einen relativ kleinen finanziellen Verlust.

Das tolle ist, wenn man alles digitalisiert hat, kann man auch gleich die alten Abspielgeräte wegwerfen. Das spart weiteren Platz und zieht im Wohnzimmer weniger Staub an. Ich hab inzwischen bis auf einige Stücke die ich aus reiner Nostalgie aufhebe, keine einzige Kassette, Schallplatte oder CD mehr und in unserem Wohnzimmer befindet sich weder ein Kassetten- noch ein CD-Player. Zum Abspielen kann man, je nach Geldbeutel, einen einfachen MP3 Player an die Stereoanlage anschließen, sich einen HiFi MP3 Player anschaffen oder ganz komfortabel ein Sonos System verwenden. Das ist der ultimative Luxus.

Fotos und Bilder

OK, alle neueren Bilder die man so macht, sind wahrscheinlich bei jedem von uns sowieso schon digital. Nicht einmal meine Eltern machen noch analoge Bilder. Ich würde dringend davon abraten so wie früher Abzüge zu bestellen. Die kuckt doch eh keiner mehr an. Der einzige würdige Nachfolger ist meiner Meinung nach das Fotobuch. Von tollen Urlauben oder speziellen Events kann es sich schon lohnen mal ein Fotobuch anzufertigen, wobei ich auch in der Familie immer öfter die Bilder nur auf dem iPad rumzeige. Interessiert doch letztendlich eh niemanden, wie das Buffet beim letzten All-Inclusive Urlaub ausgesehen hat.

Aber auch die alten, schon bestehenden Papierbilder lassen sich digitalisieren. Eine Alternative ist sich einen guten Scanner, der wird später sowieso benötigt, anzuschaffen und damit die Papierbilder einzuscannen. Wenn man über eine sehr große Sammlung verfügt oder einen hohen Anspruch an die Bildqualität hat, dann sollte man sich einen speziellen Diascanner besorgen und damit die Negative oder Dias einscannen. Auch denn kann man ja, wenn man mit allen Bildern durch ist, via ebay an den nächsten Bedürftigen weitergeben. So kostet er dann letztendlich nur eine kleine Nutzungsgebühr in Form des Wertverlusts.

Visitenkarten

Auch wenn viele die gute alte Visitenkarte schon für tot erklärt haben, finde ich immer noch, dass es keinen einfacheren und vor allem würdigeren Weg gibt jemand anderem seine Kontaktdaten zu übergeben. Alle elektronischen Wege, mal von der eMail abgesehen, haben sich irgendwie nicht durchgesetzt oder sind meiner Meinung nach zu kompliziert. Oder hat es bei jemanden schon mal beim ersten Versuch geklappt die Kontaktdaten per Bluetooth an ein anderes Handy zu senden. Also beim mir nicht.

Aus Respekt vor dem Übergeber, stecke ich die Karte erst einmal ein. Später mache ich mir auf der Karte eine kurze Notiz und fotografiere sie entweder gleich ab oder tippe die Adresse später ein. Am Ende landen sie dann entweder in meinem privaten Adressbuch oder unsere Firmen-CRM. Es gibt zwar eine Menge Tools, die versprechen Visitenkarten per OCR automatisch zu digitalisieren, aber ich habe da noch kein wirklich gutes Tool gefunden. Meistens bin ich mit dem manuellen Abtippen schneller, insbesondere wenn man immer nur ein paar Karten zu digitalisieren hat. Nach einer erfolgreichen CeBIT kann das anders aussehen.

Bücher und Zeitschriften

OK, das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber seitdem ich einen Amazon Kindle habe, überlege ich bei jedem Buch, dass es nur in Papierform gibt, ob ich das wirklich brauche und kaufe es nur dann, wenn es gar nicht anders geht. Ansonsten verwende ich nur noch digitale Bücher und nur meine Eltern sorgen noch dafür, dass ich hin und wieder ein echtes Buch in der Hand habe. Der einzige Ort an dem man wirklich noch totes Holz benötigt ist im Flugzeug während Start und Landung.

Das tolle am Kindle ist, dass man sowohl auf dem E-Book Reader selbst, wie auch dem iPhone, iPad und sogar dem Notebook alle seine digitalen Bücher jederzeit dabei hat. Sogar die zuletzt gelesene Stelle wird dabei synchronisiert.

Da ich mich ungern von altem Zeugs trenne, habe ich es bis jetzt noch nicht geschafft irgendwelche Bücher wegzuwerfen. Ich versuche aber zumindest die Anzahl der neuen Bücher möglichst niedrig zu halten. Wer da weniger Skrupel hat, sollte alles bis auf ein paar Liebhaberstücke verscherbeln, im Bekanntenkreis unterbringen oder wegwerfen. Selbst wenn man jedes Buch, dass man später wirklich vermisst dann als digitale Version noch einmal kauft, wird man auf kaum mehr als 10 Stück kommen. Ich würde mich fast trauen da Wetten anzunehmen.

Morgen schreibe ich dann einen weiteren Post mit mehr Dingen, die man in Zukunft rein digital aufheben kann.

(Bild CC)

In meiner Wohnung wird mit Erdgas geheizt, also kenne ich das Problem nur aus Erzählungen von Eigenheimbesitzern mit Ölheizungen: Wenn man nur einmal pro Jahr oder sogar nur alle zwei Jahre eine Öllieferung bekommt, kann die Rechnung schon recht hoch werden und den ein oder anderen stellt das wohl auch finanziell vor eine hohe Belastung. Logischerweise sollte man einfach jeden Monat ein bisschen was bei Seite legen um dann die nächste Ölrechnung locker bezahlen zu können, aber nicht jeder hat wohl die notwendige Disziplin dazu.

Da man inzwischen ja eigentlich jeden Mist finanzieren kann, frage ich mich, warum noch niemand auf die Idee gekommen ist, gleich bei der Lieferung eine Finanzierung mit anzubieten. Wenn man bei Google danach sucht, findet man zwar ein paar Anzeigen, aber letztendlich sind das ganz normale Kredite von Banken, die nur im Zusammenhang mit der Heizöllieferung beworben werden. Wobei die das gar nicht so schlecht machen, denn die werben vor allem mit der Preisersparnis. Durch den größeren finanziellen Spielraum kann man größere Liefermengen abnehmen, was einen geringeren Preis bedeutet und man damit letztendlich trotz der zu zahlenden Zinsen noch etwas sparen kann.

Ich würde das gleich als Heizölunternehmen anbieten: Als Kunde bestelle ich bei denen und gebe an, dass ich das finanzieren möchte, dann mache ich einen Antrag und wenn der bei der Partnerbank durchgeht, dann kommen die und liefern das Öl. Zahlen muss ich dann eben meine monatlichen Raten an die Bank. Fertig und letztendlich auch nix anderes als wenn ich in einer Mietwohnung mit Ölheizung wohne. Da finanziert das eben der Vermieter.

(Bild CC)

GD Star Rating
loading...

“Noch schnell mal was machen dauert immer am längsten.”

Julian Hein

Julian Hein

Ich habe vor in den nächsten Tagen oder Wochen eine Artikelserie zum Thema “Going Paperless” zu schreiben. Also wie man alles mögliche Zeugs das man zu Hause normalerweise rumliegen hat, beispielsweise Briefe, Dokumente, Bücher, CDs und andere Medien digitalisieren und verwalten kann, ohne in eine überdimensionierte Verwaltungsinfrastruktur investieren zu müssen. Oder zumindest darüber wie ich das gemacht habe.

Folgende ungefähren Themen habe ich geplant:

  • Warum macht das Sinn alles zu digitalisieren?
  • Welche Dinge lassen sich eigentlich sinnvoll digitalisieren und welche nicht?
  • Hard- und Software die ich verwendet habe
  • Sinnvolle Online Dienste (Achtung Cloud)
  • Wie ich die Daten abspeicheren, verwalten und sichern?

Da ich mit meinem System inzwischen ganz zufrieden bin, dachte ich, dass andere vielleicht davon profitieren können. Oder falls nicht, ein paar Verbesserungsvorschläge haben. Und bevor ich anfange würde mich interessieren, ob es zu dem Thema schon konkrete Fragen gibt, die ich vielleicht gleich von Anfang an berücksichtigen kann.

Mitarbeiter-Austausch

Julian —  3. October 2012 — 5 Comments

In kreativen Berufen wie Werbeagenturen oder Designbüros steht man sicher immer mal wieder vor der Herausforderung die Köpfe seiner Mitarbeiter und Kollegen kreativ zu behalten. Ich vermute mal, dass man dort immer versucht möglichst viel Input von Außen zu bekommen, also beispielsweise durch Messebesuche, Reisen oder andere Dinge. Aber auch in weniger kreativen Berufen kann es Sinn machen immer mal wieder über den Tellerrand zu sehen und sich extern inspirieren zu lassen.

Bei Springwise habe ich gelesen, dass es in den UK eine Initiative einer Werbeagentur gibt, verschiedene Mitarbeiter für eine Woche zu tauschen. Dazu wurde ein Website geschaffen, auf der sich interessierte Leute registrieren können und dann zu einem Stichtag entsprechende Paarungen ausgelost werden, die dann für 5 Arbeitstage den Schreibtisch tauschen.

Was bei Schülern oder in einer Werbeagentur funktioniert, könnte doch bei Mitarbeitern in “normalen” Berufen auch eine gute Idee sein. Wenn sich zwei Unternehmen finden, die nicht zu unterschiedlich sind und auch nicht zu sehr miteinander konkurrieren, könne dass doch eine ideale Möglichkeit sein, sich immer mal wieder auch von aussen inspirieren lassen.

Ich könnte mir beispielsweise gut vorstellen, dass wir einen Kollegen von NETWAYS mit jemanden aus einem anderen IT Unternehmen, am besten auch noch in einem anderen Land für eine begrenzte Zeit tauschen. Für vergleichsweise geringe Kosten würde sich meiner Meinung nach ein sehr großer Nutzen für die beiden Unternehmen und noch mehr die beiden Kollegen, die temporär ihre Plätze tauschen, ergeben.

Eventuell lässt sich ja sogar eine Geschäftsidee draus machen. Genau wie bei einem Schüleraustausch könnte man hier eine Agentur starten, die entsprechende Unternehmen aus verschiedenen Ländern zusammenbringt, die die Details koordiniert und sich um die Abwicklung kümmert. Oder vielleicht eine Website bei der man Tauschangebote und -gesuche einstellen und nach entsprechenden Gegenstücken suchen kann.

GD Star Rating
loading...

“If you are not embarrassed by the first version of your product, you’ve launched too late.”

Reid Hoffman

Reid Hoffman

Die Links zum Sonntag

Julian —  9. September 2012 — Leave a comment

Hier die interessantesten Links über die ich diese Woche gestolpert bin:

Infografik: Creative Commons – Was ist und bedeutet das?

Schöne Infografik zu den verschiedenen Creative Commons Lizenzen

The Art of the E-Mail Subject Line – Businessweek

Nette Zusammenfassung was eine gute E-Mail Betreff Zeile ausmacht

Google reicht Patent fürs ‘falschrum-telefonieren’ ein

Keine schlechte Idee: Das Smartphone erkennt automatisch wie rum man das Telefon hält und aktiviert automatisch das richtige Mikrofon und den entsprechenden Lautsprecher.

Schönen Sonntag,
Julian

“Everybody’s chasing that leading edge, but there’s an awful lot of opportunity in the trailing edge.”

Matt Rutledge, Woot!

Matt Rutledge