“Es geht ums Tun und nicht ums Siegen”
Ich bin aktuell in den USA und aufgrund der Größe des Landes und der Städte, kommt man nicht umhin, hier ein Auto mieten zu müssen. Das macht allerdings recht wenig Spass: Zuerst muss man sich für eine Autovermietung entscheiden, dann für ein bestimmtes Model oder zumindest eine bestimmte Klasse an Autos und dann vor Ort bei der eigentlichen Buchung dann auch noch, welches Versicherungspaket man buchen möchte. Zwar gibt es – wie fast immer im Reisebereich – entsprechende Vergleichportale, aber auch da wird es nicht wirklich richtig transparent.
Bei meinem letzten Aufenthalt in Kalifornien hatte ich vorab über eine deutsche Plattform gebucht, um dann vor Ort festzustellen, dass es lokal günstiger gewesen wäre. Dieses mal wollte ich vor Ort buchen, habe dann aber über Expedia einen Preis gefunden, der nur ein Drittel gekostet hat. Bei der Abholung wurde ich dann allerdings gezwungen, den kompletten Benzintank im voraus zu bezahlen, obwohl das nirgendwo angekündigt wurde.
Richtig schlimm ist aber das Thema Versicherungen. Wenn man da alles bucht, was der freundliche Mitarbeiter anrät, kann man den Mietpreis locker noch einmal auf das Doppelte steigern. Egal wie, man hat immer das Gefühl, dass man eigentlich gerade irgendwie betrogen wird.
In den USA startet wohl gerade eine Firma namens SilverCar damit, das Thema Autovermietungen radikal zu vereinfachen. So wie ich deren Meldungen verstanden habe, wollen die nur ein einziges Automodel, den aktuellen Audi A4 in Farbe Silber und nur einen einzigen Tarif anbieten. Wenn die jetzt auch noch das Thema Versicherungen vereinfachen und man wirklich nur einen einzigen, immer gleichen Tagessatz bezahlt, wäre das eine fantastische Sache. Die Abwicklung soll ebenfalls drastisch vereinfacht und nur per Smartphone App abgewickelt werden.
Selbst bei leicht höheren Kosten als die Billigangebote der Konkurrenz, würde ich das wohl zuschlagen und nur noch bei denen buchen. Einfach weil das Thema Preise supereinfach zu kalkulieren wären und man jederzeit Transparenz hätte. Man müsste nicht einmal mehr vorher recherchieren, sondern wüsste schon vor der Buchung, was einen preislich erwartet.
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(Bild CC)
“Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu.”
Warum passiert es so oft, dass Leute bei der Lösung komplexer Probleme die Situation oft noch verschlimmern?
Dazu passt sehr gut diese Meldung aus der Süddeutschen Zeitung:
Es sollte ein großer Befreiungsschlag gegen die Hoster illegaler Kopien sein. Doch womöglich hat sich die Filmindustrie mit der Stilllegung des Filehosters Megaupload sogar Schaden zugefügt. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine Studie, die an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Copenhagen Business School entstanden ist.
Laut den Autoren Christian Peukert und Jörg Claussen seien die Einnahmen vieler Kinofilme seit Januar 2012, dem Zeitpunkt der Schließung von Megaupload, messbar zurückgegangen.
“Der Klügere denkt nach.”

Lustige Weiterentwicklung der altbekannten Post-Its. Gerade das bitte an den gekennzeichneten Stellen unterschreiben wird so doch viel interessanter.
Progress is impossible without change, and those who cannot change their minds cannot change anything.
Nein, zumindest nach der Meinung von Jeff Bezos, dem Gründer und CEO von Amazon. Aus dem Artikel Some advice from Jeff Bezos:
Jeff Bezos stopped by our office yesterday and spent about 90 minutes with us talking product strategy. (…) During one of his answers, he shared an enlightened observation about people who are “right a lot”. He said people who were right a lot of the time were people who often changed their minds. He doesn’t think consistency of thought is a particularly positive trait. It’s perfectly healthy — encouraged, even — to have an idea tomorrow that contradicted your idea today.







