Wie die W&V berichtet muss CeBIT-Chef Frank Pörschmann wegen der Kostenexplosion beim Bau einer neuen Multifunktionshalle wohl den Vorstand der Deutschen Messe AG verlassen. Und vermutlich wird der weitere Rückgang der Besucher der CeBIT auf unter 300.000 auch nicht gerade dazu beigetragen haben seine Position zu festigen. Den Posten hatte er erst im März 2012 von Vorgänger Ernst Raue übernommen, der auch schon seit Jahren gegen den Besucherschwund gekämpft hat. Scheint heutzutage nicht mehr so einfach sein mit einer so breiten Messe erfolgreich zu sein. Die kleinen Messen wachsen ja gegen den Trend.

26 Top Time Management Hacks

Julian —  15. April 2013 — 4 Comments

(via)

“Never interrupt your enemy when he is making a mistake.”

Napoleon Bonaparte

Napoleon Bonaparte

“Ich glaube nicht, dass Gott bei irgendeiner Religion Mitglied ist”

André Heller

André Heller

“Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.”

Helmut Schmidt

(Später hat er übrigens klargestellt, dass das nicht ernst gemeint war.)

Helmut Schmidt

Im Gegensatz zu Weihnachten findet Ostern ja nicht an einem bestimmten Datum statt, sondern die Termine liegen jedes Jahr anders im Bereich vom 22. März und dem 25. April. Ich hatte das zwar irgendwie im Hinterkopf, habe aber gerade eben zum ersten Mal nachgelesen warum das eigentlich so ist.

Die beiden höchsten Feiertage der christlichen Kirche sind die Geburt und die Auferstehung Jesu Christus. Und während das Geboren werden jeder von uns ja auch hinbekommen hat, ist eine Auferstehung dann doch noch etwas Besonderes und Ostern deswegen eben der wichtigere Feiertag.

Anhand der Beschreibungen im neuen Testament konnten die Historiker ganz gut ermitteln, wann das ganze passiert sein soll. Zwar gibt es ein paar Widersprüche, aber letztendlich kommt mit großer Wahrscheinlichkeit nur ein einziger Tag für die Kreuzigung in Frage. Am Vortag des jüdischen Pessachfests passen alle Angaben am besten zusammen. Im Jahr 325 auf dem Konzil von Nicäa hat die Kirche dann zum ersten Mal eine Regel aufgestellt, wann Ostern offiziell zu feiern sei, nämlich nach Frühlingsanfang, der inzwischen schon als 21. März definiert wurde, einen Sonntag nach dem Pessach-Fest. Danach, weil man vermutlich nicht mit dem jüdischen Fest terminlich kollidieren wollte. Der Termin des Pessachfestes berechnet sich aber, aufgrund des jüdischen Kalender, nach dem Mondphasen. Dort beginnt ein neuer Monat immer bei Neumond, so dass Pessach und Ostern im jüdischen Kalender an einem fixen Datum sind. In dem bei uns verwendeten gregorianischen Kalender oder dem im orthodoxen Bereich verwendeten julianischen Kalender, die sich statt nach dem Mond nur nach der Sonne richten ist es deswegen ein flexibler Termin.

Die genau Aufgabenstellung zur Ermittlung des Osterdatums Datums lautet daher inzwischen:

Ostern ist am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling (I), spätestens am 25. April (II)

Was eigentlich ein bisschen wie ein Spruch aus einer Vampirgeschichte klingt, ist technisch gar nicht so einfach zu errechnen. Im Mittelalter nannte man das computus paschalis und war teilweise das einzige mathematische Thema das an den Universitäten unterrichtet wurde. Zuerst hat Dionysius Exiguus im Jahr 525 einen entsprechenden Algorithmus entwickelt, den im Jahre 1800 Carl Friedrich Gauß zur Osterformel umformuliert und 1816 noch mal ein bisschen angepasst hat. Die zweite Bedingung, nämlich dass es spätestens der 25. April sein darf, ist in dieser Formel allerdings nicht enthalten. Das haben erst zwei Mathematiker im 19. Jahrhundert ergänzt und in 1997 wurde die Formel noch einmal vereinfacht:

 1. Säkularzahl:                             K(X) = X div 100
 2. säkulare Mondschaltung:                  M(K) = 15 + (3K + 3) div 4 - 
                                                    − (8K + 13) div 25
 3. säkulare Sonnenschaltung:                S(K) = 2 − (3K + 3) div 4
 4. Mondparameter:                           A(X) = X mod 19
 5. Keim für den 1. Vollmond im Frühling:  D(A,M) = (19A + M) mod 30
 6. kalendarische Korrekturgröße:          R(D,A) = (D + A div 11) div 29
 7. Ostergrenze:                          OG(D,R) = 21 + D − R
 8. 1. Sonntag im März:                   SZ(X,S) = 7 − (X + X div 4 + S) mod 7
 9. Entfernung des Ostersonntags von 
    der Ostergrenze in Tagen:           OE(OG,SZ) = 7 − (OG − SZ) mod 7
10. Datum des Ostersonntags als 
    Märzdatum (32. März = 1. April usw.):      OS = OG + OE

Dabei ist 
- X das Kalenderjahr
- div ist einem Ganzzahlendivision ohne Nachkommastellen
- mod das Modulo, also der Rest der Ganzzahlendivision.

Viele andere kirchliche Feiertage richten sich ebenfalls nach dem Datum des Osterfests:

  • Aschermittwoch, Beginn der Fastenzeit (-46)
  • Karfreitag (-2)
  • Ostermontag: (+1)
  • Christi Himmelfahrt (+39)
  • Mariä Himmelfahrt: (+46)
  • Pfingssonntag: (+49)
  • Pfingsmontag (+50)
  • Fronleichnam (+60)

Bis auf Aschermittwoch sind das alles in Bayern und die meisten davon auch in ganz Deutschland gesetzliche Feiertage. Schon interessant für ein Land, das eigentlich behauptet Staat und Kirche seien getrennt.

1. April

Julian —  1. April 2013 — 1 Comment

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Links zum Sonntag

Julian —  31. March 2013 — Leave a comment

Heute gibt es mal eine lange Liste mit Links. Zum einen hat sich aus den Vorwochen noch ein bisschen was angesammelt und zum andernen haben wir ja auch ein langes Wochenende. Der Lesestoff muss auch für den Montag noch ausreichen. Also viel Spaß:

Terms of Service; Didn’t Read

“I have read and agree to the Terms” is the biggest lie on the web. We aim to fix that. Der Dienst hat die AGBs der bekanntesten Internetdienste gelesen und teilt sie in Klassen ein. Welche Dienste haben faire AGBs und wo sollte man sich besser nicht anmelden.

FBI Pursuing Real-Time Gmail Spying Powers as “Top Priority” for 2013

Despite the pervasiveness of law enforcement surveillance of digital communication, the FBI still has a difficult time monitoring Gmail, Google Voice, and Dropbox in real time. But that may change soon, because the bureau says it has made gaining more powers to wiretap all forms of Internet conversation and cloud storage a “top priority” this year.

Sorry Google; you can Keep it to yourself — Tech News and Analysis

Durch die Einstellung des Reader hat Google eine Menge Vertrauen verspielt. Vermutlich wird ihnen das nun bei der Adaption von Google Keep, einem Notizdienst schaden.

Internet-Law » Leistungsschutzrecht: Sascha Lobo ist wütend

Thomas Stadler meint in seiner Reaktion auf den Artikel von Sascha Lobo, dass er ein zu negatives Bild zeichnet. Die Verlagslobby hätte bei weitem nicht das erreicht, was sie eigentlich gewollt hätte.

Liebe Telekom, Du bist ein Kabel | Timo Hetzel

“Tragisch, wie die BWL-Kasper das eigentlich technisch solide Netz in den Boden rammen. Ich will solides Netz. Ich will das beste Netz der Nation. Ich will Glasfaser bis in meine Küche. Ich will kein Wühltisch-Internet, ich will kein Billig-Internet. Ich bin bereit, liebe Telekom, dir eine hohe Summe zu bezahlen, damit du mich nicht wie einen Idioten behandelst und einfach nur meine Bits transportierst. Eine Summe pro Monat, nicht scheibchenweise für alle 200GB.”

Little Big Details – Your Daily Dose Of UI Inspiration

Tumblr Blog mit lauter kleinen, aber sehr spannenden Details aus der Welt der UI Designs.

Der “Internet-Gau” war keiner | heise online

In den Medien klang es so als sei bei der DDoS Attacke auf Spamhaus beinahe das ganze Internet untergegangen. Aber das war nur eine völlige Marketing-Übertreibung von Cloudflare, einem Dienstleister gegen DDoS Attacken. In London ist der Traffic gerade mal um 50% gestiegen, in den DE-CIX Statistiken kann man den Angriff gar nicht sehen. Also bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen.

Frohe Ostern und ein einen schönen Feiertag,
Julian

Jahrelang was das Jahr 2000 ein Symbol für die Zukunft und wer etwas auf sich gehalten hat, hat es sogar an seinen Firmennamen angehängt. “CarWash 2000” klang doch gleich viel futuristischer. Aber jetzt sind schon 13 Jahre vergangen und es hat sich doch ein bisschen was geändert. Wenn man zurückblickt, dann ist 2000 ein alter Hut und unser Leben damals, insbesondere natürlich rund um das Thema Technologien und Internet war völlig anders: Es gab keine Smartphones, kein Twitter, kein Facebook, kein WiFi in den Cafes und auch keine YouTube, Google Maps oder Wikipedia. Und Urlaub hat man noch im Reisebüro gebucht.

Hier beschreibt jemand einen ganz normalen Tag im Jahr 2000, the Year Formerly Known as the Future