Come and work for the NSA

Julian —  19. June 2013 — 2 Comments

Business Kasper

Julian —  18. June 2013 — 3 Comments


Business Kasper – MyVideo

Anscheinend lesen die amerikanischen Behörden nicht nur bei Verdacht auf terroristische Aktivitäten mit, sondern auch bei viel banaleren Dingen:

Zwei deutschen Frauen wurde die Einreise in die USA verweigert, weil sie dort ohne Arbeitsgenehmigung ein Praktikum machen oder als Au-Pair arbeiten wollten. Den verdutzen Frauen wurde bei der Befragung durch das US Department of Homeland Security ein Ausdruck ihrer vermeintlich privat geglaubten Facebook Nachrichten vorgelegt. Die Beamten hatten diese Nachrichten offenbar wochenlang mitgelesen.

Hier geht es zum Artikel: US-Beamte schickten Deutsche nach Facebook-Mails zurück

1000things: Die erste Ladung

Julian —  10. June 2013 — 19 Comments

So, hier ist die erste Ladung. Insgesamt 136 Gegenstände. Wenn jemand was brauchen sollte, bitte schnell melden. Ich fahr das Zeugs alle paar Tage zum Recyclinghof oder stelle es bei ebay rein. Ich will kein Geld, Ihr müsst nur ein bisschen anderen Müll mitnehmen oder mir anderweitig helfen Zeug loszuwerden.

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Gestern habe ich auf netzwertig einen Post gelesen über einen Menschen, der seinen physikalischen Besitz auf 100 Gegenstände reduziert hat. In dem Artikel wurde auch erwähnt, dass der durchschnittliche Deutsche etwa 10.000 Gegenstände hat. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann mit so wenigen Dingen auszukommen, hat dieses unbeschwerte Leben durchaus einen gewissen Reiz und ich finde auch, dass Besitz auch belasten kann.

Ich denke allerdings von mir selbst, dass ich weit über dem Durchschnitt liege. Zum einen habe ich einen großen Abstellraum, der es mir ermöglicht auch die nutzlosesten Dinge sehr lange aufzuheben und zum anderen trenne ich mich auch grundsätzlich ungern von Sachen. Ich könnte es ja noch einmal brauchen. Ich bin kein Messie und ich kann auch Dinge wegwerfen, verkaufen oder weitergeben, aber im Zweifelsfall hebe ich es eben lieber auf.

Klassisches Beispiel: Jedes elektronische Gerät kommt mit einer Handvoll Zubehörteilen für die verschiedenen Anwendungsfälle. Also Stecker für andere Länder, Aufhängungsvorrichtungen, Zusatzkabel oder Adapter, die man nur in ganz speziellen Fällen braucht. Ich kenne Menschen die werfen das einfach weg. Man braucht es eh niemals mehr. Gerade bei technischen Dingen ist die Nutzungsdauer ja eh gering, weil alles kurz nach Ende der Garantiezeit kaputt geht. Und sollte man es doch brauchen, kann man es sicher irgendwo wieder kaufen. In Summe ist das einfacher und kostet wahrscheinlich sogar weniger Energie. Ich hingegen packe das Zeug in einer Schachtel irgendwo hin und da liegt es dann, auch wenn ich das eigentliche Gerät schon längst nicht mehr habe.

Aber auch andere Dinge hebe ich gerne auf. Ich habe immer noch einen Teil meiner Schulhefte, einen Haufen Sachen die ich als Kind mal aus irgendeinem Grund gemocht  oder Dinge die ich früher produziert habe. Selbst die alten Hefte der Schülerzeitung liegen bei mir noch irgendwo rum. Zumindest bei jedem Umzug habe ich mir das Gelumpe ja auch einmal angesehen und dabei in Erinnerungen geschwelgt. Dazu kommen dann jede Menge Bücher, die ich nie mehr lesen und Klamotten die ich nie mehr anziehen werde.

Da ich sowieso die komplette Wohnung mal wieder entrümpeln wollte, habe ich das ganze gleich mit einem messbaren Ziel versehen:

Ich werde in den nächsten 30 Tagen mindestens 1.000 Gegenstände loswerden.

Folgende Regeln habe ich mir auferlegt:

  • Es müssen Dinge sein, die mir gehören und sich in meinem Einflussbereich (Wohnung, Garage, Büro, usw.) befinden und da theoretisch auch noch ewig liegen könnten. Müll oder Sachen, die ich sowieso wegwerfen muss, zählen also nicht.
  • Loswerden bedeutet wegwerfen, weitergeben oder verkaufen. Die Sachen müssen bis zum Ablaufdatum wirklich weg sein oder es muss zumindest klar sein, dass sie nur auf das Auktionsende bei ebay oder eine bereits vereinbarte Abholung warten.
  • Gleichartige, kleine Dinge zählen als 1 Stück. Ich kann also nicht einfach 1.000 Schrauben wegwerfen. Eine Packung Schrauben zählt einmal. Eine weitere Packung allerdings wieder als eins. Dinge die man nur gemeinsam verwenden kann, zählen ebenfalls als ein Gegenstand. CDs, da habe ich allerdings fast keine mehr, zählen pro Stück, ein Paar Schuhe als ein Gegenstand, usw. Ich erlaube mir das frei selbst auszulegen, werde aber auch nicht bescheissen.

(Bild CC)

grumpycat

Die Links zum Sonntag

Julian —  9. June 2013 — Leave a comment

Hier die interessantesten Links über die ich diese Woche gestolpert bin:

Overcrowding in California prisons – Imgur

Bilder aus amerikanischen Gefängnissen. Die sind meistens privatisiert und da versucht der Betreiber natürlich seinen Gewinn zu maximieren und sie entsprechend voll zu bekommen. Kein schöner Anblick. Erinnert eher an ein Flüchtlingslager.

Key to Happiness: Keeping Busy Without Feeling Rushed

Who among us are the most happy? Newly published research suggests it is those fortunate folks who have little or no excess time, and yet seldom feel rushed.

How Busy People Find Time to Think Deeply | Ben Casnocha

During the first presidential campaign Michelle Obama was worried her husband’s schedule allowed him “no time to think.” You hear the same from business executives who traverse impossibly packed days. But how many people budget serious thinking time on their calendar? Few. After all, what would you actually do during time set aside to just “think”? Sit in a chair, stare straight ahead, and ponder the world?

Schönen Sonntag,
Julian

Heise: Selbst im Bett wird inzwischen elektronisch gelesen

“Die Vorliebe für das gedruckte Buch ist in Deutschland immer noch stark, aber sie geht kontinuierlich zurück», sagt Jürgen Horbach, Schatzmeister der Deutschen Börsenvereins. Bei einer Umfrage sagten nur noch 40 Prozent, sie läsen ausschließlich gedruckte Bücher. Zum ersten Mal tauchte auf dem Radar der Befrager eine neue Gruppe auf: Ein Prozent will künftig nur noch elektronisch lesen. “E-Reader erobern sogar die Schlafzimmer”,
berichtet Horbach, “das hätten wir nicht gedacht.”

clippyvia Geek & Poke