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199 Abmahnungen sind Rechtsmissbrauch (Heise):

Abmahnwellen sind in der IT-Branche leider an der Tagesordnung. Oftmals geht es dem Abmahner gar nicht darum, den tatsächlichen Rechtsverstoß abstellen zu lassen, sondern vielmehr darum, mit überzogenen Abmahnkosten abzukassieren. Wer 199 Abmahnungen innerhalb weniger Tage verschickt, muss jedenfalls damit rechnen, dass ihm genau das unterstellt wird. Immer mehr Gerichte weisen in solchen Fällen Klagen auf Unterlassung und Zahlung der Abmahnkosten wegen missbräuchlichen Verhaltens des Abmahners ab. So auch in dem Fall, der jetzt vor dem Oberlandesgericht Nürnberg verhandelt wurde (Urteil vom 03.12.2013, Az.: 3 U 348/13).

(Bild CC)

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Intolerantes Toleranzpapier (Telepolis):

Ein bislang unbeachtetes Europäisches Rahmenstatur zur Förderung der Toleranz sieht in Sektion 2e vor, dass die EU “konkrete Maßnahmen” ergreift, um Rassismus, Vorurteile nach Hautfarbe, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie und “Anti-Feminismus” zu “eliminieren”. Der letztgenannte dieser Begriffe stößt unter anderem deshalb auf Kritik, weil es sich beim Feminismus um keinen der genetisch oder kulturell determinierten Gruppenmerkmale handelt, sondern um eine politische Ideologie. Hätten die Verfasser des Papiers gewollt, dass nicht die Kritik am Feminismus, sondern an Frauen als Gruppe eliminiert werden soll, dann hätten sie den Begriff “Misogynie” verwenden müssen.

Ob eine “Eliminierung” von Kritik, wie sie das auf dem Server des Europaparlaments gehostete Papier fordert, mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar wäre, ist ausgesprochen fraglich: Das liegt zum einem am Artikel 5 der Verfassung, in dem die Meinungs-, die Presse-, die Kunst- und die Wissenschaftsfreiheit geschützt sind. Werden diese Grundrechte eingeschränkt, dann müssen höherwertige Schutzgüter betroffen sein. Zum anderen könnten sich andere politische Ideologien wie die Sozialdemokratie, der Ökologismus, der Libertarismus oder der BüSo-Keynesianismus auf den Gleichheitsgrundsatz aus Artikel 3 des Grundgesetzes berufen und fordern, dass auch die Kritik an ihnen verboten wird (…)

Und noch besser:

Jugendlichen Täter sollen in speziellen Programmen zu einer “Kultur der Toleranz” umerzogen werden.

(Image CC)

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USA verweigern offenbar Anti-Spionage-Abkommen mit Deutschland (Heise):

Die USA verweigern Deutschland laut einem Bericht der New York Times den Abschluss eines Anti-Spionage-Abkommens. Dies habe die US-Sicherheitsberaterin Susan Rice bei Gesprächen in Berlin deutlich gemacht, berichtete das Blatt am Montag unter Berufung auf einen deutschen Regierungsbeamten.

(Bild CC)

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IT firms lose billions after NSA scandal exposed by whistleblower Edward Snowden (The Independent):

The National Security Agency scandal exposed by whistleblower Edward Snowden has cost American technology companies billions of dollars in lost revenue as governments and companies in its important export markets of Asia refuse to entrust the handling of sensitive data to US companies. An analysis of financial filings from technology giants IBM and Cisco by The Independent on Sunday reveals the two businesses have seen sales slump by more than $1.7bn (£1.03bn) year-on-year in the important Asia-Pacific region since Mr Snowden revealed in June that US companies had been compromised by the NSA’s intelligence-gathering in the clandestine Prism programme. (…)

(Picture CC, via Twitter)

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„Experience means nothing. One can do his tasks badly for 35 years.“

Kurt Tucholsky

Kurt Tucholsky

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Former CIA chief: Snowden should be “hanged by the neck until dead”

Former CIA director James Woolsey responded to the suggestion of amnesty even more strongly, saying in a Fox News interview that Snowden should be hanged. “I think giving him amnesty is idiotic,” said Woolsey, who ran the CIA from 1993 to 1995. “He should be prosecuted for treason. If convicted by a jury of his peers, he should be hanged by his neck until he is dead.”

John Bolton: Edward Snowden ‘Ought To Swing From A Tall Oak Tree’

Former U.S. ambassador to the United Nations John Bolton spoke out against former government contractor Edward Snowden for leaking classified details on the National Security Agency’s controversial surveillance practices, suggesting Snowden should “swing from a tall oak tree” as punishment. Speaking on Fox News on Monday, Bolton, who served under former President George W. Bush, characterized Snowden’s actions as treason, and urged against any public talk of amnesty.

(Bild CC)

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Julian —  2. January 2014 — Leave a comment

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(via Twitter)