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Im American Journal of Medical Quality wurde kürzlich eine Studie (Download im Fulltext) veröffentlicht, die eine starke negative Korrelation zwischen der Anzahl der Fans eines Krankenhauses auf Facebook und der Sterberate in diesem Krankenhaus nachgewiesen hat:

  • Facebook “likes” have a strong negative association with 30-day mortality rates. Based on the dataset, for every 93 additional Facebook “Likes,” there is a corresponding 1 percentage point decrease in 30-day mortality.
  • The number of “likes” are also positively associated with patient recommendation, although not as strongly as they correspond with 30-day mortality.

Also 93 Fans mehr “bedeuten” einen Rückgang der 30 Tage Sterberate um 1%. Aus dem zweiten Satz ergibt sich, dass dieser Zusammenhang sogar noch stärker ist, als der zwischen Fans und der Wahrscheinlichkeit dass jemand das Krankenhaus weiterempfiehlt.

Die Autoren weissen allerdings selbst darauf hin, dass nur 30 Krankenhäuser im Großraum New York untersucht wurden und die Hypothese noch weiter untersucht werden muss. Trotzdem interessant, aber auch irgendwie logisch: Wer tot ist, liked auch nix mehr.

Best Spam Comment ever

Julian —  27. February 2013 — Leave a comment
  • Name: Ich brauche geld
  • Website: https://ichbrauchegeld.w——-s.com/
  • E-Mail: staciemontgomery@googlemail.com
  • Eingereicht am 27.02.2013 um 12:39

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organspende

Kam gestern in den Nachrichten auf B5 Aktuell: Laut einer Untersuchung der Barmer GEK, geht die Bereitschaft zur Organspende nach den Skandalen in Göttingen, Regensburg, München und Leipzig immer weiter zurück. Im September 2011 haben immerhin noch 66% der Befragten mit “bestimmt” oder “wahrscheinlich” bezüglich ihrer eigenen Bereitschaft geantwortet, waren es jetzt bei einer neuen Befragung im Januar 2013 nur noch 52%.

Auf den ersten Blick klingen die Zahlen ja sogar ganz gut, ich vermute aber, dass wenn die gefragt hätten: “Zeigen Sie mir mal Ihren Organspendeausweis.”, dann wäre das dramatisch schlechter ausgefallen. Also es gibt sicher einen sehr großen Unterschied, zwischen der Anzahl der Leute für die das theoretisch in Frage kommt und denen die wirklich einen Ausweis haben.

Ich denke, selbst wenn jemand der eigentlich noch gar nicht dran gewesen wäre, dank meiner Organe gerettet wird, dann ist das ja immer noch besser als wenn der stirbt. Zumal es mir, wenn die mich irgendwo tot aus dem Auto herausschneiden herzlich egal ist, was mit meinen Organen passiert. Es stand zwar schon so in meiner Patientenverfügung, aber ich habe heute wegen der aktuellen Meldungen auch gleich einen Organspendeausweis in meinen Geldbeutel gepackt. Das dauert keine 2 Minuten: Entweder hier ausfüllen und gleich selbst ausdrucken oder hier eine kostenlose Plastikkarte bestellen. Wer es schon gemacht hat, kann ja einen Kommentar hinterlassen.

“If it’s private, don’t put it on Facebook”

Source: Common Sense & Good Judgement

(via)

Common Sense & Good Judgement

Nein, zumindest nach der Meinung von Jeff Bezos, dem Gründer und CEO von Amazon. Aus dem Artikel Some advice from Jeff Bezos:

Jeff Bezos stopped by our office yesterday and spent about 90 minutes with us talking product strategy. (…) During one of his answers, he shared an enlightened observation about people who are “right a lot”. He said people who were right a lot of the time were people who often changed their minds. He doesn’t think consistency of thought is a particularly positive trait. It’s perfectly healthy — encouraged, even — to have an idea tomorrow that contradicted your idea today.

“Gründer-Garage” zeichnet 25 Geschäftsideen aus:

Bei einem Wettbewerb zur Förderung innovativer Geschäftsideen in Deutschland sind am Sonntag 25 Unternehmen von Google und zwei Partnerorganisationen ausgezeichnet worden. Insgesamt hatten sich über 1100 Unternehmen und Kreative beim Wettbewerb “Gründer-Garage” angemeldet. 177 Ideen aus Deutschland und Österreich erreichten die finale Projektphase und spielten dort bis Ablauf des Wettbewerbs mit “Crowdfunding” über 320.000 Euro ein. Google hatte für den Wettbewerb ein Preisgeld von 150.000 Euro gestiftet, das unter den Gewinnern aufgeteilt wird.

Falls jemand noch Inspiration braucht, kann man ja einfach durch die Gewinner stöbern

Ich hab es ja irgendwie immer gedacht, aber es scheint tatsächlich zu stimmen. Unter Druck ist man kreativer, als wenn man einfach auf eine spontane Eingebung vertraut:

Data for 3 groups of 9 ‘blocked’ writers who sought treatment to increase their output as writers are presented. Academicians who charted both their writing output and their generation of creative ideas for writing over 10 weeks of treatment showed the highest level of creativity under contingency management conditions that essentially forced them to write habitually. Subjects who wrote spontaneously reported modest levels of creativity, once writing was practiced with some regularity. Subjects who voluntarily abstained from professional writing generated minimal numbers of creative ideas. Conclusions:

(1) External contingencies that ‘produce’ writing seem to facilitate, not impede, creativity.

(2) Spontaneity in writing is relatively ineffective, compared to contingency management, for producing written copy or novel and useful ideas.

(via, Bild CC)

Nachdem sonst bei jeder Kleinigkeit die Facebook oder Google an seinen Plattformen ändert ein Aufschrei durch die schlecht informierte Social Media Meute geht, ist es dieses Mal erstaunlich ruhig. Dabei hat Facebook meiner Meinung nach gerade einen ziemlichen Hammer aus dem Sack gelassen:

Wie heise online und die Süddeutsche Zeitung berichten, werden bei Facebook die privaten Nachrichten zwischen Nutzern automatisiert auf verdächtige Inhalte gescannt. Sollte der Filter ein Gespräch finden, dass gemäß früherer Chatprotokolle zu einem Verbrechen passen könnte, wird ein Facebook Mitarbeiter verständigt, der dann entscheiden kann, ob er proaktiv auf Ermittlungsbehörden zugeht. Aktuell wird das nach Angaben von Facebook  vor allem für sexuelle Übergriffe auf Minderjährige gemacht und nur wenn Facebook annimmt, dass sich die Personen nicht aus dem realen Leben kennen.

Ich finde es trotzdem höchst bedenklich, wenn sich ein privates Unternehmen herausnimmt einen eigenen Auftrag zur Aufklärung oder gar Verhinderung von Straftaten zu haben. Klar muss ein Kommunikationsunternehmen auf richterliche Anordnung die entsprechenden Protokolle rausrücken, aber auf eigene Veranlassung hin und sogar gezielt danach suchen, das geht meiner Meinung nach gar nicht. Natürlich kann Facebook in seiner Plattform letztendlich machen was Facebook will, aber an dieser Stelle halte ich das Vorgehen letztendlich für eine Täuschung, da man vorgaukelt, dass diese Nachrichten wirklich privat seien. Ich habe schon immer die Devise, dass ich Facebook keinen Content liefere, den ich nicht morgen auf einem DIN A0 Plakat vor meiner Haustüre finden will. Man muss sich ab jetzt nur daran erinnern, dass das auch für die Nachrichten und Chats gilt.

Suche nach Dokumenten auf dem aktuellen Webserver:

javascript:var domain=location.href.replace(/^.+\:\/\//,”);domain=domain.replace(/\/.*$/,”);domain=domain.replace(/^.*\.(?=.+\.)/,”);window.open(‘http://www.google.com/search?q=site:’+domain+’+filetype:pdf OR filetype:doc OR filetype:txt OR filetype:xls OR filetype:mp3 OR filetype:zip’);

Turn Edit Mode on:

javascript:document.body.contentEditable=’true’; document.designMode=’on’; void 0

Kick Ass:

javascript:var s = document.createElement(‘script’);s.type=’text/javascript’;document.body.appendChild(s);s.src=’http://erkie.github.com/asteroids.min.js’;void(0);

Caine’s Arcade

Julian —  17. April 2012 — Leave a comment

(via)