Sehr interessantes Interview mit Lee Eisenberg, dem Autor von Shoptimism, über die Trick, mit denen viele Läden arbeiten um uns mehr oder mehr teure Dinge zu verkaufen.
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Wer ein neues Produkt oder eine neue Marke starten will, hat eine Menge Arbeit. Neben dem eigentlichen Business braucht man heutzutage in der Regel auch einen guten Markennamen. Und der muss natürlich überall auch noch zu haben sein: In den wichtigsten Ländern als Markenname und Domain, aber auch als Profil in den bekannten Social Networks.
Die Suche nach diesen freien Accounts, den Domains und anderen Rechten, kann einem KnowEm abnehmen. Das Tool durchsucht alle wichtigen Social Networks, aber auch die US amerikanische Trademarkdatenbank, sowie mehr als 100 verschiedene Domains und gibt aus ob der Name schon vergeben oder noch frei ist. Über einen Link zur manuellen Registrierung kann man sich die Namen gleich sichern. Und das alles kostenlos. Nur wenn man die Accounts auch automatisiert registrieren will, muss man eines der Premiumpakete buchen.
Hier die interessantesten Links über die ich letzte Woche gestolpert bin::
Workflows innerhalb der Dropbox anlegen. Interessantes Tool, wie ifttt, aber man muss denen Vollzugriff auf seine Dropbox einräumen. Ich würde versuchen das mit einem speziellen Account machen, denn man dann mit seinen Hauptaccount shared. Dadurch gewährt man nur Zugriff auf diesen Ordner.
36 More Clever Logos With Hidden Symbolism
Eine Kollektion von 36 wirklich sehr gut gemachten Logos, die immer irgendwie die Hauptmessage noch einmal intelligent eingebaut haben. Macht einfach Spass die Logos anzusehen und es gibt noch drei vorangegangene Posts, die im Beitrag verlinkt sind.
Was man bei Facebook-Ads bedenken sollte + 10 Tips
Nette Einführung wie Facebook Ads funktionieren und was man beachten sollte. Ich habe selber schon hin und wieder Facebook Ads für NETWAYS geschaltet und die Möglichkeiten die man dort für das Targeting hat sind schon sehr toll.
Top 48 ads that would never be allowed today
Fantastische Liste mit (amerikanischer) Werbung, die man heute in dieser Form wohl nicht mehr schalten dürfte ohne gleich mit Prozessen überrollt zu werden: Mütter die beim Stillen Bier trinken, Ärzte die bestimmte Zigarettenmarken empfehlen, Männer die ihre Frauen übers Knie legen oder Schwarze die für Bleichmittel werben. Nichtsdestotrotz oder deswegen natürlich sehr lustig.
Appgefahren – 111 Programme, die Ihre Produktivität steigern
Die Karrierebibel hat eine Liste mit 111 Apps zusammengestellt, die die eigene Produktivität steigern sollen. Das eine oder andere neue und vielleicht interessante Programm wird jeder sicher darauf finden.
Guten Start in die neue Woche,
Julian
“Running a startup is like being punched in the face repeatedly, but working for a large company is like being waterboarded.”
Guy Kawasaki (Blog) ist Venture Capitalist in Silicon Valley, Autor mehrere Bücher, Blogger und ehemaliger Angestellter von Apple. Er war damals 1984 für das Marketing des ersten Macintosh verantwortlich. Heute arbeitet er vor allem an seiner eigenen VC Firma Garage Technology Ventures.
In seinem Blog hat er in letzte Zeit eine ganz interessante Serie mit Infos für Startups gepostet. Er müsste ja wissen, was die VCs hören wollen. Natürlich richtet sich das ganze sehr an die amerikanische Szene, aber mit etwas Anpassung, kann man das auch für Gründungen hier in Deutschland verwenden. Und auch wenn man gar keinen VC hat oder braucht, macht es Sinn einen Business Plan und eine gute Präsentation zu haben.
Die bisher veröffentlichten Teile sind:
- How to Create an Enchanting Pitch
- How to Create an Enchanting Business Plan
- How to Create an Enchanting Financial Forecast
- Raising Money: What Not to Say and What Not to Believe
(Foto CC von christianrondeau)
Trend Abo Commerce
Deutsche Startups hat jetzt ja schon mehrfach Abo Commerce als neuen großen Trend in der Startup Szene ausgemacht. Wenn ich mich recht erinnere hat das ganze vor einigen Jahren mit Blacksocks, einem Abo Service für Männersocken angefangen und inzwischen gibt es das ganze wahrscheinlich für fast alle Bereiche des Lebens. So liefert Glossybox Schminke, der ChicChickClub Schuhe und es gibt Abos für Steaks, Windeln, Lebensmittel oder Tampons.
Ich finde das eine nützliche Sache. Für den Konsumenten ist es eine Vereinfachung des täglichen Lebens, weil man weniger an bestimmte Dinge denken muss und dem Anbieter beschert es einen kontinuierlichen und besser zu prognostizierenden Cash Flow, weil er seine Abos einfach in die Zukunft hochrechnen kann. Ich gehe deswegen davon aus, dass der Trend sich fortsetzen wird und dann immer mehr Anbieter auf diesen Zug aufspringen wollen. Sie stehen dann alle vor der Frage, wie sie das technisch umsetzen wollen.
Mietlösung für Abo Commerce
Aktuell nehme ich an, dass wie in den frühen Tagen der Onlineshops auch, die Anbieter mangels vorhandener Software wohl eigene Lösungen implementieren (lassen) werden. Entweder komplett individuell oder als Erweiterungsmodule für bestehende Shopsysteme. Für Magento und OXID gibt es auch schon die ersten, einfachen Module zur Verwaltung von Abonnements.
Da es sich um einen vergleichsweise neuen Trend mit noch wenig Konkurrenz handelt, kann man seine Artikel noch mit einem Aufpreis gegenüber dem normalen Ladenpreis verkaufen. Und durch den zusätzlichen Komfort kann man den Preisaufschlag auch begründen. Je mehr Anbieter aber auf diesen Zug aufspringen, desto größer wird der Wettbewerb, desto kleiner werden die Margen und desto größer wird die Nachfrage nach einfach zu implementierenden Softwarelösungen für dieses Thema. Zusätzlich werden wohl auch normale Anbieter Abonnements anbieten. Weniger wegen des neuen und trendigen Geschäftsmodels, sondern einfach weil sie es können und dadurch ein zusätzliches Umsatzpotential sehen. Amazon bietet auf seine Artikel im sogenannten Spar-Abo sogar einen Rabatt von 10% auf den regulären Verkaufspreis.
Die Idee besteht in einer spezialisierten Mietlösung zur Umsetzung eines Abo Commerce Angebots, ähnlich wie man aktuell bei Amazon, Shopify oder Tradoria Rakuten in sehr kurzer Zeit einen Shop aufsetzen kann. Man erstellt dort seinen Aboshop, legt die – in der Regel wenigen – Produkte an, die man anbieten möchte und definiert die verschiedenen Abozyklen in denen versendet wird, sowie alle weiteren notwendigen Parameter.
Herausforderungen des Abo Commerce
Der Dienst übernimmt dann die komplette technische und organisatorische Abwicklung des Abos, insbesondere die Verwaltung der Abonnenten, inklusive Neuanmeldungen, Kündigungen oder Wechsel zwischen den verschiedenen Modellen oder Stufen. Ebenso erfolgt die komplette Zahlungsabwicklung über den Dienst.
Auch wenn das auf den ersten Blick so aussieht, als ob man eine bestehende Shoplösung einfach um Funktionen für die Abonnements erweitern kann, glaube ich, dass es doch eine größere Herausforderung ist als man denkt und deswegen eine eigene Abo Plattform Chancen gegen die etablierten Shopanbieter hat. Bedenken müsste man beispielsweise die verschiedenen Abschlusszeitpunkte der Abonnements und damit auch die daraus entstehenden Kündigungsfristen. Kann der Kunde während des laufenden Abos in eine andere Stufe wechseln? Falls ja nur in ein größeres Paket oder auch in ein kleineres Abo? Gilt dieser Wechsel nur für den nächsten Monat oder ab jetzt für alle weiteren Lieferungen? Gibt es die Möglichkeit einen Abozyklus zu pausieren, ggf. wie oft pro Jahr kann pausiert werden?
Auch in der Zahlungsabwicklung ergeben sich durch die regelmäßigen Abbuchungen neue Herausforderungen. Kreditkarten haben beispielsweise nur eine begrenzte Laufzeit und irgendwann kann davon nicht mehr eingezogen werden. Das Abo läuft aber weiter und es entstehen weitere Forderungen. Ähnliches gilt für den Bankeinzug, bei einer einmaligen Zahlung liegt die Wahrscheinlichkeit das ein Girokonto die notwendige Deckung aufweist ungleich höher als bei der einer Abbuchung nach 36 Monaten. Dadurch ergeben sich im Forderungsmanagement neue und komplexere Prozesse als in einem normalen Shop.
Monetarisierung
Das scheint mir eine sehr einfache Sache zu sein: Der Anbieter der Plattform erhält analog zu den normalen Mietshop-Lösungen eine monatliche Grundgebühr und/oder einer prozentuale Beteiligung am Umsatz.
Was haltet Ihr von der Idee? Bitte stimmt ab und schreibt Eure Meinung oder was Ihr anders machen würdet in die Kommentare.
(Foto CC von ceonyc)
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Alarms ist ein praktisches Programm, um sich auf die Schnelle erinnern zu lassen. Im Prinzip ersetzt es denn Zettel auf den man alle die Dinge schreibt, die im Laufe eines Tages auf einen einprasseln und man aber nicht gleich erledigen kann. Also den Rückruf beim Kunden, das Lesen einer wichtigen E-Mail und das Review von Dokumenten, die unbedingt heute noch fertig werden müssen.
Das nützliche daran ist, dass man nichts manuell eintragen muss. Sondern man kann aus fast jeder Applikation einfach das entsprechende Dokument auf die Menüleiste ziehen. Da eröffnet sich eine Art Kalender, wie man ihn oben sehen kann und man legt das Dokument passend im Zeitstrahl ab.
Zu der ausgewählten Uhrzeit rutscht das Element in den allgemeinen ToDo Bereich und man wird dezent mit einem leichten Sound und/oder Growl an das Ereignis erinnert. Mit einem Klick wird dann gleich das verlinkte Dokument, also die E-Mail, der Hyperlink oder der Text geöffnet und man kann sofort loslegen. Natürlich kann man aber auch einfach manuelle Texteintragungen machen.
Ich finde das Programm sehr einfach und intuitiv zu bedienen. Ausserdem klinkt es sich sehr gut in einen normalen Arbeitsworkflow ein. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass ich die Erinnerungen etwas flexibler und individueller konfigurieren wollen würde. Aber das kommt ja vielleicht in einem der nächsten Releases. Auch so ist es schon ein sehr sehr nützliches Tool.
Alarms kostet auf der Website des Herstellers 12 EUR. Im Mac App Store gibt es die kleinere Version Alarms Express für 6 EUR, der allerdings die Synchronisierung mit iCal, die Keyboard Shortcuts und die Integration mit Growl fehlt.
Vor ein paar Tagen hatte ich gepostet, wann man am besten Tweets und Facebook Statusmeldungen absetzt und jetzt habe ich einen ähnlichen Beitrag zu Blogposts gefunden. Der Autor Dan Zarrella versucht darin den optimalen Zeitpunkt für die Veröffentlichung von Blogposts zu ermitteln.
Da sich der Artikel zuerst auch über die Verbreitung durch Tweets und Statusupdates nähert, kommt er im Prinzip zu einem ähnlichen Ergebnis. Der Autor hat bei seinen Untersuchungen von ReTweets und Statusmeldungen den Freitag als besten Tag der Woche und etwa 4 Uhr Nachmittags als besten Zeitpunkt ermittelt. Also quasi nichts neues.
Interessant ist aber ein anderer Zusammenhang der sich ergeben hat, nämlich zwischen der Postfrequenz und der Beliebtheit eines Blogs. Bei Blogs die mehr als einmal pro Tag einen neuen Post publizieren ist die Anzahl der eingehenden Links etwa doppelt und die Anzahl der Besucher etwa vier mal so hoch:

Interessante Korrelation. Wobei man wie immer aufpassen muss, dass man Ursache und Wirkung nicht verwechselt. Es könnte durchaus sein, dass die erfolgreicheren Blogs einfach mehr Finanzkraft haben und sich deswegen auch mehr Autoren und damit mehr Posts / Tag leisten können.
(Foto CC von kenu)
Damit die neue Woche nicht zu produktiv wird, hier die interessantesten Links über die ich letzte Woche gestolpert bin:
Das ultimative Google Analytics Handbuch auf Deutsch
Angeblich das umfangreichste Google Analytics-Handbuch auf Deutsch und komplett frei und ohne Registrierung zu lesen. Es enthält nach eigenen angaben mehr als 110 ausgesuchten Quellen. Von Segmentierung bis hin zu regulären Ausdrücken, hier finden Sie alle Informationen über Google Analytics und dazu gehörende Produkte. Das Handbuch wird in regelmäßigen Abständen überprüft und aktualisiert.
How To Create Outstanding Modern Infographics
Infografiken sind ein tolles Marketing Tool, den in der Regel verbreiten sie sich von selbst, wenn andere Leute sie in ihr Blog aufnehmen oder darüber twittern. In diesem Tutorial wird gezeigt, wie man ansprechende Infografiken selbst erstellen kann.
Guten Start in die neue Woche,
Julian
“We have a strategic plan, it’s called doing things.”








