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Ganz interessanter Artikel in Forbes, wie man die vielen Challenges und Aufgaben als Gründer oder Führungskraft in der Griff bekommen kann. Nämlich durch Schubladendenken nach dieser 5 Punkte Anleitung:

  1. Schublade bilden und die Aufgabe von allen anderen Problemen und Aufgaben isolieren.
  2. Sich absolut auf eine dieser Schubladen konzentrieren, allerdings nur für eine recht kurze Zeit
  3. Sich durch die Aufgabe vorarbeiten und sobald nachhaltiger Erfolg eintritt
  4. Die aktuelle Schublade schliessen und sich auf die nächste konzentrieren
  5. Zu allem was keine eigene Schublade verdient konsequent “Nein” sagen

Naja die 5 Punkte finde ich ein bisschen arg vereinfacht, wobei es schon Sinn macht, sich immer nur auf eine einzige Sache zu konzentrieren und die Dinge immer losgelöst von den anderen zu betrachten. Ansonsten wird man wahrscheinlich sowieso verrückt.

Im Harvard Business Review Blog habe ich heute einen interessanten Artikel mit dem Titel “The Cracks are Starting to Show at Apple” gelesen. Der Autor behauptet, dass der Glanz von Apple die ersten, kleinen dunklen Stellen bekommt. Aus zwei Gründen:

1. Probleme von oben: Steve Jobs hat vor den letzten Erfolg von Apple bereits die Computerindustrie als früherer Chef von Apple und dann die Unterhaltungsindustrie bei Pixar revolutioniert. Und das ganze jeweils unter Einsatz seines eigenen Kapitals und seiner eigenen Glaubwürdigkeit. Das hat dazu geführt, dass er mit den beiden Bereichen mehr als jeder andere vertraut war und die noch unerschlossenen Gebiete bestens kannte. Tim Cook auf der anderen Seite kommt aus einem komplett anderen Bereich, nämlich Operations und Supply Chain. Und das sieht man auch daran, womit er sich jetzt beschäftigt, wie beispielsweise den Arbeitsbedingungen in den chinesischen Foxconn Werken. Steve Jobs war das Thema vermutlich herzlich egal und hat es anderen überlassen.

2. Probleme von unten: Auch an der Basis fängt es an zu brodeln und es gibt Probleme mit den Arbeitern bei Apples Zulieferern und auch in den Apple Stores, wo die Mitarbeiter eine Gewerkschaft gründen wollen und sich über die schlechte Bezahlung wundern, während sie gleichzeitig rekordverdächtige Umsätze einfahren.

Die beiden Themen zusammen genommen könnten nach Meinung des Autors langfristig große Probleme für Apple bedeuten. Dazu kommt, dass disruptive Technologien in der Regel etwa 5 Jahre benötigen um sich durchzusetzen. Solange könnte der Vorrat von Steve Jobs noch anhalten, aber danach dürften Apple die Ideen ausgehen, denn es gibt Studien die zeigen, dass innovative Unternehmen auch immer von innovativen Köpfen geführt werden. Und das ist Tim Cook nun einmal nicht.

“The greatest mistake you can make in life is to be continually fearing you will make one.”

Elbert Hubbard

Elbert Hubbard

“Tell anyone and everyone your idea without fear they’re going to steal it.”

Aaron Patzer

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“Ninety percent of life is just showing up”

Woody Allen

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Inzwischen bieten ja viele Firmen an, dass man Rechnungen ausschliesslich in elektronischer Form bekommt. Meistens werden sie dann als PDF in ein Online Archiv eingestellt und man bekommt eine eMail, dass eine neue Rechnung erstellt wurde. In den meisten Fällen bekommt man, wenn man die papierlose Variante wählt, ein kleines Entgegenkommen des Anbieter: Es wird ein bisschen günstiger oder man bekommt eine Art Bonus, wie Lufthansa Meilen oder ein kleines Geschenk. Der Anbieter spart sich in Form des wegfallenden Portos ja eine Menge Geld. Zwar glaube ich nicht, dass die Unternehmen das aus reiner Ökodenke machen – ich gehe eher davon aus, dass die Kostenersparnis der ausschlaggebende Grund ist, finde ich das trotzdem eine gute Idee. Bei Firmen aus dem Ausland gibt es manchmal sogar gar keine Papierrechnung mehr und ich muss, ob ich es will oder nicht, mit der PDF Version vorlieb nehmen.

Allerdings hat die Sache einen gewaltigen Haken: Der Aufwand bei mir erhöht sich gewaltig, zumindest wenn ich die Rechnungen archivieren muss, also wenn sie für einen Gewerbebetrieb sind, ich sie von der Steuer absetzen will oder ich sie bei mir archivieren muss. Jedes mal, wenn ich die E-Mail bekomme, muss ich das längst vergessene Passwort nachschlagen, mich in das Online Archiv einloggen und dann die Rechnung lokal abspeichern und ggf. an meine Buchhaltung weiterleiten.

In den USA gibt es mit FileThis Fetch schon eine entsprechende App, die sich automatisch in die unterschiedlichen Online Archive einloggt und die Rechnungen dann in Evernote, Dropbox oder einem lokalen Folder abspeichert. Diese Anwendung könnte doch jemand in den deutschen Markt bringen. Ich fände das sehr praktisch und würde monatlich sogar was dafür bezahlen.

(Bild von perspective)

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Mein Namensvetter Julian Riedlbauer von der M&A Beratungsgesellschaft Pure Equity Advisors hat auf Deutsche Startups einen Gastbeitrag mit dem Thema “Was ist mein Unternehmen wert?” geschrieben. Darin stellt er die verschiedenen Bewertungsmethoden für Unternehmen vor.

“Die Kunst des Wartens besteht darin, inzwischen etwas anderes zu tun.”

Heinrich Spoerl

Heinrich Spoerl

Wenn man gebrauchte Sachen bei ebay versteigert, stellt sich die Frage nach dem richtigen Preis nicht wirklich. Der wird ja durch die Auktion ermittelt. Aber was ist, wenn man etwas im Bekanntenkreis oder per Kleinanzeige weiterverkauft? In den USA gibt es da inzwischen eine Lösung: Die Suchmaschine Priceonomics ermittelt anhand der Daten von Craigslist eine vernünftige Preisspanne, eine Preisverteilungskurve und auch eine Ansicht wie sich der Preis in der Vergangenheit entwickelt hat. Leider berücksichtigt die Site nur amerikanische Listings und beispielsweise bei Apple Produkten können die ganz schon von den deutschen Preisen abweichen. Wäre also auch eine lohnende Idee, das auf den deutschen Markt zu bringen.

(via)