“If you’re not working on your best idea right now, you’re doing it wrong.”
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Ich hab es ja irgendwie immer gedacht, aber es scheint tatsächlich zu stimmen. Unter Druck ist man kreativer, als wenn man einfach auf eine spontane Eingebung vertraut:
Data for 3 groups of 9 ‘blocked’ writers who sought treatment to increase their output as writers are presented. Academicians who charted both their writing output and their generation of creative ideas for writing over 10 weeks of treatment showed the highest level of creativity under contingency management conditions that essentially forced them to write habitually. Subjects who wrote spontaneously reported modest levels of creativity, once writing was practiced with some regularity. Subjects who voluntarily abstained from professional writing generated minimal numbers of creative ideas. Conclusions:
(1) External contingencies that ‘produce’ writing seem to facilitate, not impede, creativity.
(2) Spontaneity in writing is relatively ineffective, compared to contingency management, for producing written copy or novel and useful ideas.
Anscheinend ist es für Bewerber besser, wenn ihr Bewerbungsgespräch früh am Morgen stattfindet. Es gibt zwei Gründe:
1) Wenn schon einige Kandidaten akzeptiert wurden, sinkt die Bereitschaft der Entscheider am selben Tag noch weiterer Kandidaten zu berücksichtigen, unabhängig von deren Qualifikationen. Bei Untersuchungen über Aufnahmegespräche an amerikanischen Universitäten hat sich gezeigt, dass die Interviewer alle Bewerber eines Tages gemeinsam beurteilen und wenig mit denen an anderen Tagen vergleichen.
2) Die Menschen mögen im allgemeinen Optionen die ihnen zuerst begegnet sind lieber. In drei Untersuchungen bei denen die Kandidaten schnelle Entscheidungen treffen mussten, wurden konsequent die Dinge bevorzugt, die zuerst auftraten, egal worum es sich handelte: Vertriebsleute, Essen auf der Speisekarte, Alltagsgegenstände und sogar Bewährungssträflinge.
Den letzten Punkt finde ich auch für den Vertrieb interessant. Es scheint sich zu lohnen, wenn das eigene Angebot als erstes beim Kunden auf dem Tisch liegt.
Hier die interessantesten Links über die ich diese Woche gestolpert bin:
Emptyage — Yes, I was hacked. Hard.
Ups, da wurde jemandem der iCloud Account gehackt und dadurch alle seine Apple Geräte remote gelöscht. Das ist allerdings ein bisschen scheisse.
Schönes Wochenende,
Julian
“I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.”
Nein, genau das Gegenteil ist der Fall:
Aus dem Buch Quiet: The Power of Introverts in a World That Can’t Stop Talking:
Open-plan offices have been found to reduce productivity and impair memory. They’re associated with high staff turnover. They make people sick, hostile, unmotivated, and insecure. Open-plan workers are more likely to suffer from high blood pressure and elevated stress levels and to get the flu; they argue more with their colleagues; they worry about coworkers eavesdropping on their phone calls and spying on their computer screens. They have fewer personal and confidential conversations with colleagues. They’re often subject to loud and uncontrollable noise, which raises heart rates; releases cortisol, the body’s fight-or-flight “stress” hormone; and makes people socially distant, quick to anger, aggressive, and slow to help others.
Aus entrepreneur.com:
- If you don’t enjoy it, don’t do it. You must love what you do.
- Be innovative: Create something different that will stand out.
- Your employees are your best asset. Happy employees make for happy customers.
- Lead by listening: Get feedback from your staff and customers on a regular basis.
- Be visible: Market the company and its offers by putting yourself or a senior person in front of the cameras.
(Bild CC)
Hier die interessantesten Links über die ich diese Woche gestolpert bin:
Fundstück: neckermann.de – Insolvent! Na und?
neckermann. de geht recht Locker mit der eigenen Insolvenz um. Auf der Startseite stehen die Sprüche “Insolvent! Na und? Sie wollen schließlich kein Geld bei uns bestellen, sondern Ware” und “Sie haben momentan wenig Geld in der Kasse? Wir wissen, wie sich das anfühlt.” Lustig, mutig und kommt anscheinend ganz gut an.
Exciting Commerce: Local Express Delivery: Wenn Amazon den Handel angreift
Da wird sich der stationäre Handel noch einmal umschauen, wenn die es tatsächlich schaffen bestellte Ware noch mal selben Tag zu liefern. In den USA planen die das gerade sehr massiv und ich habe woanders gelesen, dass sie auch in DE schon von einem zentralen Lager auf mehrere Ringlager umgestellt haben und das hier auch schon bald ausrollen könnten.
Exciting Commerce: Wenn die Lobby versagt: Das Problem mit der Button-“Lösung”
Schöne Beschreibung, wie sich der Online Handel mit dieser neuen Regelung, die natürlich komplett am Ziel vorbeigeht, verarschen hat lassen und wie man das in Zukunft vielleicht verhindern könnte.
Schönes Wochenende,
Julian
Couchsurfing ist ja inzwischen fast ein Massenphänomen für Individualtouristen geworden und ich habe auch schon selbst mehrfach Leute aus dieser Community bei uns übernachten lassen. Geschäftsreisende steigen zwar lieber in Hotels ab, aber Startup Stay versucht das zumindest für Entrepreneure zu ändern.
Startup Stay beschreibt sich selbst als “a global community for entrepreneurs that travel”. Leute die in einem Startup arbeiten oder zumindest eine Startup Idee haben, können über die Site Gleichgesinnte finden bei denen sie übernachten können oder selbst Schlafgelegenheiten anbieten. Die Mitgliedschaft auf der Site gibt es nur auf Einladung und der Service soll nichts kosten. Neben der Reduktion der Reisekosten, gibt es so einen tieferen Einblick in die besuchte Gegend und es lässt sich so nebenbei noch ein prima Netzwerk aufbauen.
Bei diesem Lieferservice bekommt man nicht nur das Essen, sondern auch noch das dreckige Kochgeschirr mitgeliefert, so dass die Gäste nicht merken, dass man gar nicht selbst in der Küche gestanden ist. Aus der Huffington Post:
There are people too lazy to wash the dishes, and then there are people too lazy to even dirty them to begin with.
The latter appears to be the target demographic for the new delivery service from the UK-based restaurant Housebites.
Shortlist found this gem of a press release explaining that Housebites now offers its customers the option of pretending “they have slaved away at a hot stove more convincingly by delivering dirty pans alongside the food.”
“Cooked by a professional chef and delivered to your door, Housebites main courses cost on average between £10 and £12, and now for an additional £5, customers can request the pans used to cook them for added authenticity,” the release says.
Just make sure your friends don’t catch you sheepishly handing the dirty dishes back to the Housebites delivery people, or your clever — or almost criminally slothful — plot will be foiled.







