“Noch schnell mal was machen dauert immer am längsten.”
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Ich habe vor in den nächsten Tagen oder Wochen eine Artikelserie zum Thema “Going Paperless” zu schreiben. Also wie man alles mögliche Zeugs das man zu Hause normalerweise rumliegen hat, beispielsweise Briefe, Dokumente, Bücher, CDs und andere Medien digitalisieren und verwalten kann, ohne in eine überdimensionierte Verwaltungsinfrastruktur investieren zu müssen. Oder zumindest darüber wie ich das gemacht habe.
Folgende ungefähren Themen habe ich geplant:
- Warum macht das Sinn alles zu digitalisieren?
- Welche Dinge lassen sich eigentlich sinnvoll digitalisieren und welche nicht?
- Hard- und Software die ich verwendet habe
- Sinnvolle Online Dienste (Achtung Cloud)
- Wie ich die Daten abspeicheren, verwalten und sichern?
Da ich mit meinem System inzwischen ganz zufrieden bin, dachte ich, dass andere vielleicht davon profitieren können. Oder falls nicht, ein paar Verbesserungsvorschläge haben. Und bevor ich anfange würde mich interessieren, ob es zu dem Thema schon konkrete Fragen gibt, die ich vielleicht gleich von Anfang an berücksichtigen kann.
In kreativen Berufen wie Werbeagenturen oder Designbüros steht man sicher immer mal wieder vor der Herausforderung die Köpfe seiner Mitarbeiter und Kollegen kreativ zu behalten. Ich vermute mal, dass man dort immer versucht möglichst viel Input von Außen zu bekommen, also beispielsweise durch Messebesuche, Reisen oder andere Dinge. Aber auch in weniger kreativen Berufen kann es Sinn machen immer mal wieder über den Tellerrand zu sehen und sich extern inspirieren zu lassen.
Bei Springwise habe ich gelesen, dass es in den UK eine Initiative einer Werbeagentur gibt, verschiedene Mitarbeiter für eine Woche zu tauschen. Dazu wurde ein Website geschaffen, auf der sich interessierte Leute registrieren können und dann zu einem Stichtag entsprechende Paarungen ausgelost werden, die dann für 5 Arbeitstage den Schreibtisch tauschen.
Was bei Schülern oder in einer Werbeagentur funktioniert, könnte doch bei Mitarbeitern in “normalen” Berufen auch eine gute Idee sein. Wenn sich zwei Unternehmen finden, die nicht zu unterschiedlich sind und auch nicht zu sehr miteinander konkurrieren, könne dass doch eine ideale Möglichkeit sein, sich immer mal wieder auch von aussen inspirieren lassen.
Ich könnte mir beispielsweise gut vorstellen, dass wir einen Kollegen von NETWAYS mit jemanden aus einem anderen IT Unternehmen, am besten auch noch in einem anderen Land für eine begrenzte Zeit tauschen. Für vergleichsweise geringe Kosten würde sich meiner Meinung nach ein sehr großer Nutzen für die beiden Unternehmen und noch mehr die beiden Kollegen, die temporär ihre Plätze tauschen, ergeben.
Eventuell lässt sich ja sogar eine Geschäftsidee draus machen. Genau wie bei einem Schüleraustausch könnte man hier eine Agentur starten, die entsprechende Unternehmen aus verschiedenen Ländern zusammenbringt, die die Details koordiniert und sich um die Abwicklung kümmert. Oder vielleicht eine Website bei der man Tauschangebote und -gesuche einstellen und nach entsprechenden Gegenstücken suchen kann.
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“If you are not embarrassed by the first version of your product, you’ve launched too late.”
Hier die interessantesten Links über die ich diese Woche gestolpert bin:
Infografik: Creative Commons – Was ist und bedeutet das?
Schöne Infografik zu den verschiedenen Creative Commons Lizenzen
The Art of the E-Mail Subject Line – Businessweek
Nette Zusammenfassung was eine gute E-Mail Betreff Zeile ausmacht
Google reicht Patent fürs ‘falschrum-telefonieren’ ein
Keine schlechte Idee: Das Smartphone erkennt automatisch wie rum man das Telefon hält und aktiviert automatisch das richtige Mikrofon und den entsprechenden Lautsprecher.
Schönen Sonntag,
Julian
“Everybody’s chasing that leading edge, but there’s an awful lot of opportunity in the trailing edge.”
Matt Rutledge, Woot!
Auf der Website Inflightfeed kann man sich über das On Board Essen bei verschiedenen Airlines informieren. Dazu gibt es auf der Site Benutzerreviews über das Essen von aktuell mehr als 80 verschiedenen Fluglinen. Gerade bei den Billigfliegern kann man sich zusätzlich zu den paar Keksen oftmals ein echtes Essen gegen Bezahlung dazu erwerben. Auch über diese Auswahlmöglichkeiten gibt die Website Auskunft. Als User kann man ebenfalls zu den verschiedenen Optionen Kommentare zum Geschmack, dem Service oder dem Preis-Leistungsverhältniss abgeben um anderen die Entscheidung zu erleichtern. Zusätzlich kann man sogar ein eigenes Bild des Essens hochladen.
Wahrscheinlich wird sich niemand wegen eines Essens für oder gegen eine Fluglinie entscheiden, wenn man sich aber unsicher ist, kann es eventuell schon den Ausschlag geben. Und natürlich ist es immer angenehm, wenn man schon vorher weiss was einen erwartet.
Hier die interessantesten Links über die ich diese Woche gestolpert bin:
Wise Words with Fred Caballero | Springwise
Fred Caballero aus UK ist der Gründer von Startup Stay, das ich vor einigen Tagen vorgestellt hatte. Springwise hat ihn zu seiner Idee und seinem Leben befragt.
How to Know If a Business Partner is Right for You | Video | Entrepreneur.com
Kurzes Video in dem eine amerikanische Anwältin erklärt auf was man bei einem potentiellen Business Partner achten sollte. Ein bisschen kurz, aber vielleicht ein Anfang.
Schönen Sonntag,
Julian

Die Werbeagtentur Ogilvy Brussels sucht aktuell einen Grafikdesigner mit einer sehr interessanten Art des Targetings: Die haben gefakte Downloads der Adobe CS6 Master Collection bei verschiedenen Download Services wie RapidShare oder DepositFiles eingestellt und dann die Links unter das Volk gebracht. Wer sich die vermeintliche Raubkopie herunter lädt, findet darin aber nicht die Software sondern eine Art von Stellenanzeige:
Ogilvy Brussels is currently searching for a new webdesigner with fresh ideas and an unconventional style.
But if you’re an unemployed web designer, you probably can’t afford the crazy expensive application suite you need to work and may be tempted to download it through an not so legal way.
So we uploaded a file supposed to provide the essential application suite used by webdesigners on many pirate sharing websites. When webdesigners download our file, they discover that the application suite they’re searching for is not in the package. Instead, we give them something much better than they expected: an exciting job opportunity at our agency.”
(via)
Warum ist es eigentlich so schwer jemandem Feedback zu geben ohne ihn ärgerlich zu machen?
Weil es ein Machtspiel ist.
Aus dem Buch Your Brain at Work: Strategies for Overcoming Distraction, Regaining Focus, and Working Smarter All Day Long:
The source of the difficulty here lies in who comes up with the solution. Paul’s suggestion makes him look smarter, and Eric less smart. This impacts their relative status, which Eric is likely to fight against. The better Paul’s answer is, the more likely Eric might resist it. It’s bizarre… Paul’s giving out suggestions also threatens Eric’s autonomy: it’s no longer Eric’s choice to follow a specific path.
Besser ist es keine Lösung zu präsentieren sondern Fragen zu stellen:
Eric isn’t going to take action until he has an idea that fits with his own thinking. In his current over-aroused state, he quickly rejects external ideas. Given that Eric is at an impasse, Paul needs to help him find an insight to solve this problem. If Paul can’t make direct suggestions, why can’t he just give Eric some clues about what to think about, perhaps posing a good suggestion as a question?
Wenn man den anderen nur mit Fragen führt und er selbst auf eine Lösung kommt, fühlt er sich weniger angegriffen und es ist wahrscheinlicher, dass er sich auf die Lösung einlässt:
Instead of your looking for a gap in the form of the source of another person’s problem, the other person is finding a gap in his own thinking process. It’s not you searching for problems; it’s him searching for gaps in his thinking process. You want people to look for assumptions or decisions that don’t make sense upon further reflection.
und:
The more you can help people find their own insights, the easier it will be to help others be effective, even when someone has lost the plot on an important project. Bringing other people to insight means letting go of “constructive performance feedback,” and replacing it with “facilitating positive change.” Instead of thinking about people’s problems and giving feedback or making suggestions, change can be facilitated faster in many instances if you think about people’s thinking, and help others think about their own thinking better. However, letting go of the default approach to problem-solving requires working against the way your brain wants to go.







