Archives For jhein

Ursache und Wirkung

Julian —  26. November 2012 — Leave a comment

Warum passiert es so oft, dass Leute bei der Lösung komplexer Probleme die Situation oft noch verschlimmern?

Dazu passt sehr gut diese Meldung aus der Süddeutschen Zeitung:

Es sollte ein großer Befreiungsschlag gegen die Hoster illegaler Kopien sein. Doch womöglich hat sich die Filmindustrie mit der Stilllegung des Filehosters Megaupload sogar Schaden zugefügt. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine Studie, die an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Copenhagen Business School entstanden ist.

Laut den Autoren Christian Peukert und Jörg Claussen seien die Einnahmen vieler Kinofilme seit Januar 2012, dem Zeitpunkt der Schließung von Megaupload, messbar zurückgegangen.

“Der Klügere denkt nach.”

Bernhard von Mutius

Bernhard von Mutius

Zeigefinger Post-Its

Julian —  16. November 2012 — Leave a comment

Lustige Weiterentwicklung der altbekannten Post-Its. Gerade das bitte an den gekennzeichneten Stellen unterschreiben wird so doch viel interessanter.

(via Swissmiss)

Progress is impossible without change, and those who cannot change their minds cannot change anything.

George Bernard Shaw

George Bernard Shaw

Nein, zumindest nach der Meinung von Jeff Bezos, dem Gründer und CEO von Amazon. Aus dem Artikel Some advice from Jeff Bezos:

Jeff Bezos stopped by our office yesterday and spent about 90 minutes with us talking product strategy. (…) During one of his answers, he shared an enlightened observation about people who are “right a lot”. He said people who were right a lot of the time were people who often changed their minds. He doesn’t think consistency of thought is a particularly positive trait. It’s perfectly healthy — encouraged, even — to have an idea tomorrow that contradicted your idea today.

Perspektivwechsel

Julian —  29. October 2012 — 1 Comment

Aus dem Business Opportunities Weblog, der Artikel Help Me Save My Cleaning Business! mit einem sehr interessanten Ansatz für ein recht oft auftretendes Problem bei Vermittlungsgeschäften:

A reader wrote:

I have a problem. I have a company that provides residential housekeepers. Unfortunately, my workers (independent contracts) have been cutting me out of the deal and going to work directly for the homeowners after cleaning for someone for a few weeks. What do I do? How do I keep my clients?

This isn’t a problem, it’s an error in your thinking. Many small businesses make this same exact mistake, so I’m glad that you’ve written because I hope that by correcting your error many others will also benefit.

You think the homeowners are your clients. They aren’t. The housekeepers are your clients.

Bring them new homes to clean. Take care of their billing, taxes, insurance, healthcare, retirement, telephone, scheduling, advertising, etc.

Die Links zum Sonntag

Julian —  28. October 2012 — Leave a comment

Hier die interessantesten Links über die ich diese Woche gestolpert bin:

Superman is a Blogger – Business Opportunities Weblog

In an attempt to modernize Superman, in the comic book’s newest issue, Clark Kent (Superman’s alter ego) has quit his job as a reporter for the Daily Planet newspaper to become a blogger.

Outlawed by Amazon DRM « Martin Bekkelund

“A couple of days a go, my friend Linn sent me an e-mail, being very frustrated: Amazon just closed her account and wiped her Kindle. Without notice. Without explanation. This is DRM at it’s worst.”

How to Build Trust in a Virtual Workplace – Keith Ferrazzi – Harvard Business Review

Teams can’t function well when co-workers don’t trust one another. Building and maintaining trust in the traditional, physical workplace is difficult enough, but the process is even tougher in a virtual environment, where people often have to work with people they haven’t met in person.

Rückkehr zum ehemaligen Arbeitgeber – Beziehungstipps für den Ex-Ex | karrierebibel.de

Zurück zum alten Job oder zumindest zum Ex-Arbeitgeber? Kann das gut gehen? Gestern schrieb mir eine Leserin, nennen wir sie Julia, genau diese Frage. Zudem fragte Julia, ob eine solche Rückkehr auf den früheren Arbeitsplatz denn später überhaupt als ein Schritt nach vorn gesehen werde oder nicht vielmehr einer zurück wäre, weil man ja de facto wieder dort gelandet ist, wo man schon einmal war, das Leben sich also eigentlich nur im Kreis entwickelt hat. Die Antwort: Ja und Nein.

Catch People in the Act of Doing Things Right – Harvard Business Review

“It’s too easy to catch people screwing things up,” this executive told me. “What fuels this company are the high-fives, the wacky stuff we do to engage people in the business, to make them feel good. It’s the job of every manager and officer of this bank to go out and catch people doing it right.”

Schönen Sonntag,
Julian

“No one remembers how you got there, only that you got there.”

Jason Calacanis

Jason Calacanis

Heute geht es um den eigentlichen Scanvorgang. Wie schon vorher beschrieben, verwende ich einen Fujitsu SnapScan 1500M. Davon gibt es auch einen Version ohne das M für den PC, aber da kenne ich die Software nicht.

Die Software für den Mac ist aber recht gut gemacht und vergleichsweise einfach zu installieren und zu bedienen. Da habe ich von früher noch andere Dinge in Erinnerung (Stichwort TWAIN). Man kann in der Software fast alle Einstellungen, die man früher jedes mal manuell vornehmen musste, einfach in den Automatik-Mode setzen, so dass sie bei jedem Scannvorgang automatisch ermittelt werden.

Wie man oben sehen kann, habe ich sowohl die Auflösung als auch die erkennung des Farbmodus auf Automatik gestellt. Bei Duplex Scan werden leere Seiten automatisch gelöscht, was im Prinzip ja auch einer Automatik entspricht.

Die automatische Erkennung von doppelt eingezogenen Seiten habe ich ebenfalls aktiviert, denn nichts wäre unangenehmer als erst nach dem Schreddern eines Dokuments zu merken, dass eine Seite doppelt eingezogen und damit nicht gescannt wurde.

Als weitere Defaultoption habe ich angegeben, dass alle Dokumente als PDF erstellt und vor dem Abspeichern noch durch die OCR (Optical Character Recognition oder Texterkennung) gejagt werden sollen. Durch ein eingebautes Wörterbuch versucht die Software Erkennungsfehler automatisch zu korrigieren. Deswegen muss man auch die Standardsprache angeben.

Die letzte Einstellung ist dann, was mit dem Dokument passieren soll. Ich lasse es einfach in einem lokalen Ordner des Scanservers ablegen. Die Software erzeugt einen Dateinamen nach dem aktuellen Datum und der aktuellen Zeit. Den Ordner in dem die PDFs am Ende landen habe ich dann über das Netzwerk freigegeben, so dass man sich nach dem Scannen die fertigen Dokumente einfach an die richtige Endposition in meinem Archiv verschieben kann.

Da es in der Software die Möglichkeit gibt Einstellungsprofile zu hinterlegen, kann man sich die wichtigsten zwei oder drei Profile einfach abspeichern und muss dann nicht jedes mal nachdenken. Ich benutze “Default”, “Bilder normal” und “Bilder HighRes”, die andere Auflösungen verwenden und die Bilder als JPEG, bzw. TIFF ablegen.

Die Software läuft auf meinem Mac Mini Server und wird beim Hochfahren automatisch mutgestartet, so dass ich auch da nichts manuell starten muss. Der Scanvorgang selbst wird gestartet in dem man das Dokument in den Einzug einzig legt und die Start Taste drückt. Sofern man das Standardprofil verwenden will, muss man ja nichts in der Software einstellen. Der Scanner ziegt die Blätter durch, scannt alles ein, macht ein PDF, wendet die Texterkennung an und speichert das PDF dann im Zielordner ab. Bei 10 doppelt bedruckten Seiten dauert das in etwa 90 Sekunden, wobei die meiste Zeit für die OCR drauf geht.

Einziger Wehrmutstropfen ist, dass man solange die OCR noch läuft kein weiteres Dokument einscannen kann. Da man ja normalerweise die Ausgaben der Software auf dem Server nicht sehen kann, weiss man auch nicht, wann das genau fertig ist. Da aber beim Drücken auf den Scan Knopf nichts passiert, ist das auch nicht weiter schlimm und ich drücke halt einfach immer mal wieder drauf.