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iPhone Jailbreak: SBSetting

Julian —  19. February 2013 — Leave a comment

sbsettingsconfig

Fangen wir gleich mal mit dem wichtigsten Programm an, dass man über Cydia und damit nur, wenn man einen Jailbreak hat, installieren kann: SBSettings. SB steht dabei für Springboard. Das ist die App, die beispielsweise den Homescreen darstellt, den WindowServer implementiert und viele Einstellungen des iPhones managed. Also quasi das was man sieht, wenn man keine App offen hat.

Mit SBSettings kann man eine Vielzahl von Einstellungen vornehmen, ohne die aktuelle App verlassen zu müssen. SBSetting schiebt sich wie eine Art Pop-Up einfach über den aktuellen Screen und schliesst sich sofort wieder nach dem Klicken auf einen der Buttons. Aktiviert wird sie, indem man horizontal über die obere Menüleiste streicht. Wobei sich dieser Aufruf aber auch anders definieren lässt.

Auf dem Screenshot sieht man ein paar Beispiele, was sich alles schalten lässt. Die einzelnen Buttons, Toggles genannt lassen sich dabei selbst festlegen und über das Cydia Repository kann man viele weitere Toggles nachladen.

Ich verwende es regelmäßig um verschiedene Netzdienste wie WLAN, 3G, Bluetooth oder den Airline Modus ein- oder auszuschalten. Auch die Einstellung der Bildschirmhelligkeit, beispielsweise nachts im Bett ist recht praktisch. Zusätzlich kann man mit dem Tool noch ein paar Customizations vornehmen: Beispielsweise in der Titelleiste neben der Uhr auch das aktuelle Datum einblenden oder ungenutzte Apps wie den Zeitungskiosk ausblenden.

SBSettings ist komplett kostenlos. Deswegen sieht man in den Optionsdialogen – und auch nur dort – ein paar Banner eingeblendet.

Die ideale Teetasse

Julian —  18. February 2013 — Leave a comment

Zwar trinke ich selber nur Tee wenn ich krank bin, aber selbst von da kenne ich zwei Probleme: Zuerst fällt einem immer die Schnur in den Tee und später verbrüht man sich die Finger wenn man den Teebeutel auswringen will oder man spritzt sich den Tisch dabei voll. Genau diese beiden Themen hat der Tea Cup SlingsHOT gelöst:

teacup_slingshot_01

Die Links zum Sonntag

Julian —  17. February 2013 — Leave a comment

Hier die interessantesten Links über die ich diese Woche gestolpert bin:

YOU HAD ONE JOB!

Vergesst tickld, diese Seite ist tausendmal lustiger. Bilder von professionellen Fails.

color.hailpixel.com · Swatch you doing?

Nettes Tool mit dem man Webfarben auswürfeln kann.

Schönen Sonntag,
Julian

Als Apple das iPhone das erste Mal vorgestellt hat, war der Jailbreak für deutsche Anwender ganz normal. Zumindest wenn sie keine Kunden der Deutschen Telekom waren. Denn anders ließ sich das günstig in den USA erworbene, aber starr an AT&T gelockte iPhone in Deutschland ja gar nicht in Betrieb nehmen. Zuerst der Jailbreak und dann der Unlock, der das ganze dann auch mit anderen SIM Karten gangbar gemacht hat.

Inzwischen ist das ja nicht mehr so kompliziert. Zuerst gab es in Italien SIM-Lock freie iPhones und inzwischen bieten sie Apple ja gottseidank auch international ohne SIM-Lock an. Ich bin wirklich froh, dass es eine Alternative zu diesem Blödsinn gibt. Gerade wenn man viel reist und in anderen Ländern auch lokale SIM Karten nutzen will, gibt es ja fast keine Alternative und ich würde mir heute ein Telefon mit SIM Lock auch nicht mehr kaufen. Zum einen ist es in einigen Ländern, unter anderem den USA inzwischen illegal und in der Regel auch recht kompliziert.

Anders sieht es aber mit dem Jailbreak aus. Entgegen anders lautender Gerüchte ist das natürlich völlig legal. Solange man die Software des Herstellers nicht abgeändert wieder in den Verkehr bringt, kann man mit seinem einmal erworbenen Telefon und auch der darauf installierten Software erst einmal machen was man will. Und das ist gut so.

Allerdings muss ich mich inzwischen für meinen Jailbreak schon fast ein bisschen auslachen lassen und viele meiner Freunde und Bekannten, die das früher bei jeder neuen iOS Version als erstes gemacht haben, sind inzwischen zu faul geworden. Ich denke das hat schon auch seinen Grund, denn es gab mal eine Zeit in der der Jailbreak recht kompliziert, arbeitsaufwendig und auch fehleranfällig war. Und ich kann mich selbst erinnern, mein iPhone nach der einen oder anderen unbedachten Programminstallation wieder komplett aufgesetzt zu haben. Inzwischen ist die Sache aber wieder kinderleicht geworden und auch beim Installieren von Cydia Programmen ist mir schon lange kein größeres Problem mehr unter gekommen.

Dazu kommt, dass ich mir ein iPhone ohne Jailbreak schon lange kaum noch vorstellen kann. Apple macht zu viele Dinge anders als ich das will und es gibt zu viele Programme, die sich nur mit einem Jailbreak installieren lassen, auf die ich nicht mehr verzichten kann und will. Viele Funktionen die iOS heute aus der Box anbietet waren früher nur mit Jailbreak Apps korrigierbar und viele neue Funktionen aus iOS 6 gab es schon lange vorher, wenn man ohne Genehmigung von Apple eigene Apps installieren konnte. Beispielsweise konnte man die nervige Autokorrektur schon lange bevor sich Apple herabgelassen hat eine Option dazu anzubieten, per Jailbreak deaktivieren. Oder das Notification Center auf dem Lockscreen gab es schon mehr als ein Jahr vorher über eine Cydia App namens Lockscreen.

Obwohl ich schon am ersten Tag, als man das iPhone 5 in den USA kaufen konnte, in San Francisco zugeschlagen habe, habe ich das Gerät doch erst vor ein paar Tagen, als der Jailbreak für iOS 6 veröffentlicht wurde, in Betrieb genommen. Bis dahin lag es in der Schublade und ich habe weiter mein iPhone 4S mit iOS 5 benutzt. Ich hatte zwar meine Daten draufgespielt, aber ohne den zusätzlichen Komfort des Jailbreak hat es mir einfach keinen Spass gemacht.

In den nächsten Blogposts will ich mal ein paar dieser Apps vorstellen und damit zeigen warum sich ein Jailbreak immer noch lohnt.

(Bild CC)

Die Links zum Sonntag

Julian —  3. February 2013 — 1 Comment

Hier die interessantesten Links über die ich diese Woche gestolpert bin:

Gehaltsunterschied: Frauen verdienen weniger, weil sie nicht fragen

Karrierebibel über eine Studie, warum Frauen weniger verdienen als Männer. Das Ergebnis, der von Frauen durchgeführten Studie: Sie fragen einfach nicht nach Gehaltserhöhungen.

Schönen Sonntag,
Julian

Hemdknöpfe haben die unangenehme Eigenschaft immer genau dann abzufallen, wenn man es am wenigsten brauchen kann. Also meisten, wenn man sich morgens im Hotel schnell anziehen und zu einem Termin gehen will. Dann hat man nämlich weder ein zweites Hemd dabei, noch Zeit den Knopf in Ruhe wieder anzunähen.

Eine clevere Idee aus Schweden verspricht da jetzt Abhilfe. Mit dem tic System kann man einen Hemdenknopf ohne Nadel und Faden in wenigen Sekunden wieder befestigen:

tic

Leider ist das ganze nicht wirklich billig. Für 5,50 EUR bekommt man eine Packung mit vier von den Dingern. Für einen Knopf mit vier Löchern braucht man allerdings zwei davon. Da der Anbieter gerade weltweit kostenlosen Versand anbietet, habe ich mir mal zwei Pakete bestellt, die ich mir zu meinem Reisesachen legen werden. Ich kann mich nämlich an mindestens zwei Situationen erinnern, wo ich so ein Ding gebraucht hätte. Da ich hin- und wieder auch mit Kaffee so meine Probleme habe, nehme ich allerdings, wenn der Platz es erlaubt inzwischen immer ein Ersatzhemd mit.

“Es geht ums Tun und nicht ums Siegen”

Konstantin Wecker

Konstantin Wecker

Ich bin aktuell in den USA und aufgrund der Größe des Landes und der Städte, kommt man nicht umhin, hier ein Auto mieten zu müssen. Das macht allerdings recht wenig Spass: Zuerst muss man sich für eine Autovermietung entscheiden, dann für ein bestimmtes Model oder zumindest eine bestimmte Klasse an Autos und dann vor Ort bei der eigentlichen Buchung dann auch noch, welches Versicherungspaket man buchen möchte. Zwar gibt es – wie fast immer im Reisebereich – entsprechende Vergleichportale, aber auch da wird es nicht wirklich richtig transparent.

Bei meinem letzten Aufenthalt in Kalifornien hatte ich vorab über eine deutsche Plattform gebucht, um dann vor Ort festzustellen, dass es lokal günstiger gewesen wäre. Dieses mal wollte ich vor Ort buchen, habe dann aber über Expedia einen Preis gefunden, der nur ein Drittel gekostet hat. Bei der Abholung wurde ich dann allerdings gezwungen, den kompletten Benzintank im voraus zu bezahlen, obwohl das nirgendwo angekündigt wurde.

Richtig schlimm ist aber das Thema Versicherungen. Wenn man da alles bucht, was der freundliche Mitarbeiter anrät, kann man den Mietpreis locker noch einmal auf das Doppelte steigern. Egal wie, man hat immer das Gefühl, dass man eigentlich gerade irgendwie betrogen wird.

In den USA startet wohl gerade eine Firma namens SilverCar damit, das Thema Autovermietungen radikal zu vereinfachen. So wie ich deren Meldungen verstanden habe, wollen die nur ein einziges Automodel, den aktuellen Audi A4 in Farbe Silber und nur einen einzigen Tarif anbieten. Wenn die jetzt auch noch das Thema Versicherungen vereinfachen und man wirklich nur einen einzigen, immer gleichen Tagessatz bezahlt, wäre das eine fantastische Sache. Die Abwicklung soll ebenfalls drastisch vereinfacht und nur per Smartphone App abgewickelt werden.

Selbst bei leicht höheren Kosten als die Billigangebote der Konkurrenz, würde ich das wohl zuschlagen und nur noch bei denen buchen. Einfach weil das Thema Preise supereinfach zu kalkulieren wären und man jederzeit Transparenz hätte. Man müsste nicht einmal mehr vorher recherchieren, sondern wüsste schon vor der Buchung, was einen preislich erwartet.

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(Bild CC)

“Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu.”

Ödön von Horváth

Ödön von Horváth

“If it’s private, don’t put it on Facebook”

Source: Common Sense & Good Judgement

(via)

Common Sense & Good Judgement