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Glocal & Possimpible
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Heute gibt es mal eine lange Liste mit Links. Zum einen hat sich aus den Vorwochen noch ein bisschen was angesammelt und zum andernen haben wir ja auch ein langes Wochenende. Der Lesestoff muss auch für den Montag noch ausreichen. Also viel Spaß:
“I have read and agree to the Terms” is the biggest lie on the web. We aim to fix that. Der Dienst hat die AGBs der bekanntesten Internetdienste gelesen und teilt sie in Klassen ein. Welche Dienste haben faire AGBs und wo sollte man sich besser nicht anmelden.
FBI Pursuing Real-Time Gmail Spying Powers as “Top Priority” for 2013
Despite the pervasiveness of law enforcement surveillance of digital communication, the FBI still has a difficult time monitoring Gmail, Google Voice, and Dropbox in real time. But that may change soon, because the bureau says it has made gaining more powers to wiretap all forms of Internet conversation and cloud storage a “top priority” this year.
Sorry Google; you can Keep it to yourself — Tech News and Analysis
Durch die Einstellung des Reader hat Google eine Menge Vertrauen verspielt. Vermutlich wird ihnen das nun bei der Adaption von Google Keep, einem Notizdienst schaden.
Internet-Law » Leistungsschutzrecht: Sascha Lobo ist wütend
Thomas Stadler meint in seiner Reaktion auf den Artikel von Sascha Lobo, dass er ein zu negatives Bild zeichnet. Die Verlagslobby hätte bei weitem nicht das erreicht, was sie eigentlich gewollt hätte.
Liebe Telekom, Du bist ein Kabel | Timo Hetzel
“Tragisch, wie die BWL-Kasper das eigentlich technisch solide Netz in den Boden rammen. Ich will solides Netz. Ich will das beste Netz der Nation. Ich will Glasfaser bis in meine Küche. Ich will kein Wühltisch-Internet, ich will kein Billig-Internet. Ich bin bereit, liebe Telekom, dir eine hohe Summe zu bezahlen, damit du mich nicht wie einen Idioten behandelst und einfach nur meine Bits transportierst. Eine Summe pro Monat, nicht scheibchenweise für alle 200GB.”
Little Big Details – Your Daily Dose Of UI Inspiration
Tumblr Blog mit lauter kleinen, aber sehr spannenden Details aus der Welt der UI Designs.
Der “Internet-Gau” war keiner | heise online
In den Medien klang es so als sei bei der DDoS Attacke auf Spamhaus beinahe das ganze Internet untergegangen. Aber das war nur eine völlige Marketing-Übertreibung von Cloudflare, einem Dienstleister gegen DDoS Attacken. In London ist der Traffic gerade mal um 50% gestiegen, in den DE-CIX Statistiken kann man den Angriff gar nicht sehen. Also bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen.
Frohe Ostern und ein einen schönen Feiertag,
Julian
Jahrelang was das Jahr 2000 ein Symbol für die Zukunft und wer etwas auf sich gehalten hat, hat es sogar an seinen Firmennamen angehängt. “CarWash 2000” klang doch gleich viel futuristischer. Aber jetzt sind schon 13 Jahre vergangen und es hat sich doch ein bisschen was geändert. Wenn man zurückblickt, dann ist 2000 ein alter Hut und unser Leben damals, insbesondere natürlich rund um das Thema Technologien und Internet war völlig anders: Es gab keine Smartphones, kein Twitter, kein Facebook, kein WiFi in den Cafes und auch keine YouTube, Google Maps oder Wikipedia. Und Urlaub hat man noch im Reisebüro gebucht.
Hier beschreibt jemand einen ganz normalen Tag im Jahr 2000, the Year Formerly Known as the Future
“Bitte entschuldigen Sie den langen Brief, ich hatte keine Zeit, einen kurzen zu schreiben”
Anhand der Wortwahl von Menschen kann man erkennen, wie gut es bei ihrem Arbeitgeber läuft. Das ist zwar jetzt nicht total überraschend, verrät aber, ähnlich wie Körpersprache doch einiges:
Wer zu seiner Firma “die Firma” sagt und für die Kollegen “sie” oder “die” benutzt, arbeitet wahrscheinlich in einem Umgebung mit sehr geringer Arbeitsmoral und einer hohen Mitarbeiterfluktuation. Wer hingegen “unser Büro”, “unsere Firma” und “wir” sagt ist wahrscheinlich viel zufriedener mit seiner Arbeitsumgebung. Sehr wahrscheinlich engagierte er sich stärker und fühlt, dass er sich in der Arbeit verwirklichen kann.
Aus dem Buch The Secret Life of Pronouns: What Our Words Say About Us
Management consultants sometimes distinguish among I-companies, we-companies, and they-companies. To get a rough idea of an organization’s climate, they ask employees to talk about their typical workday. If employees refer to “my office” or “my company,” the atmosphere of the workplace is usually fine. People working in these I-companies are reasonably happy but not particularly wedded to the company itself. However, if they refer to “our office” or “our company,” pay special attention. Those in we-companies have embraced their workplace as part of their own identities. This sense of we-ness may explain why they work harder, have lower employee turnover, and have a greater sense of fulfillment about their work lives. And be very concerned if an organization’s employees start calling it “the company” or, worse, “that company” and referring to their co-workers as “they.” They-companies can be nightmares because workers are proclaiming that their work identity has nothing to do with them. No wonder consultants report that they-companies have unhappy workers and high turnover.
(via Philipp Moder, Phocus DC)
In den letzten Tagen hab ich mich mal wieder intensiver mit dem Scannen auseinander gesetzt, da ich drei Kisten mit alten Fotos von meinen Großeltern bekommen habe, die ich digitalisieren wollte. Natürlich ist die Qualität bei einem Einzugsscanner nicht so gut wie einem Flachbett Model oder gar einem Dia, bzw. Negativ Scanner. Aber um das ganze sich im privaten Bereich hin und wieder anzusehen, reicht es locker. Zumal ich auch keine 2.000 Bilder einzeln auflegen wollen würde. Mit dem Durchzug geht das dann doch ganz gut.
Normalerweise scanne ich nur Textdokumente, die dann als PDF abgespeichert werden, also habe ich für die Bilder ein eigenes Scanprofil angelegt:
Ich habe gelesen, dass analoge Bilder eigentlich auch nur eine Auflösung von maximal 300dpi haben und deswegen auch 300dpi in der Regel reichen würden. Es sei aber besser, wenn man 600 nimmt. Ich habe das ehrlich gesagt nicht sehr lange ausprobiert. Es sah mit 600dpi gut aus und die Bilder liegen so bei 400 bis 700kB pro Datei. Also völlig akzeptabel.
Zum eigentlichen Scanvorgang gibts nur ein paar Minihacks, mit denen man sich das Leben etwas leichter machen kann: Zum einen werden die Bilder etwas gleichmässiger durchgezogen, wenn man sie hochkant einlegt. Dadurch sind sie “länger statt breit” und das gleitet besser über die Rollen. Alte Fotos kleben oft etwas zusammen und das führt fast immer zu einem Abbruch des Scans, also vor dem Einlegen sicherstellen, dass sie nicht anhaften. Und zuletzt werden sie zuverlässiger eingescannt, wenn man sie ein bisschen auffächert und so einlegt:

Mir ist noch aufgefallen, dass die Software nicht mehr reagiert, wenn man Bilder in einen anderen Order kopiert, bevor ein Scanvorgang komplett abgeschlossen ist. Man sollte also warten, bis der ganze Stapel durch ist und die Bilder erst dann woanders hin kopieren. Am Mac geht das einfach, indem man alle neuen Bilder kopiert und dann die Finderfunktion “Neuer Ordner mit Auswahl” (CTRL-CMD-N) benutzt, dann den Ordnernamen eingeben und fertig.
Nachbearbeitet habe ich nichts, nur ggf. noch gedreht. Das geht direkt im Finder. Mit CMD-O öffnen, mit CMD-R oder CMD-L drehen und dann mit CMD-W schliessen und speichern. Wäre nett, wenn man das automatisieren kann, aber ich kenne da keine Software, die erkennt ob jemand auf dem Kopf steht. Nette Idee wäre es ja.
Wer eine Immobilie verkauft, muss den Gewinn, also den Unterschied zwischen Verkaufspreis und den um die Abschreibungen geminderten Kaufpreis versteuern. Logisch, insbesondere da es Leute gibt, die von Immobilien leben und letztendlich ist das ein Einkommen wie viele andere. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, wie man die Spekulationssteuer vermeiden kann. Die bekanntest davon ist, die Immobilie erst nach 10 Jahren zu verkaufen. Das Finanzamt geht dann davon aus, dass das kein Spekulationsgeschäft war.
Daneben gibt es aber noch zwei weitere, wesentlich weniger bekannte Möglichkeiten in §23 EStG. Und zwar wird auch dann keine Spekulationssteuer fällig, wenn man
Wenn man also eine Eigentumswohnung kauft, selbst darin wohnt und sie nach 2 Jahren wieder verkauft, dann bleibt der Gewinn steuerfrei. War mir neu.
Hier die interessantesten Links über die ich diese Woche gestolpert bin:
Unsere Mütter, unsere Fehler | saschalobo.com
Sascha Lobo analysiert warum die Netzgemeinde es nicht geschafft hat das Leistungsschutzrecht und andere digitale Fails der letzten Wochen zu verhindern. Ich finde er hat recht und wenn Ihr nur einen Link aus der Liste aufruft, dann bitte diesen.
Coffitivity – Increase Your Creativity!
Wer es gewohnt ist bei Starbucks oder in irgendeinem anderen Cafe zu arbeiten und plötzlich in einem Büro sitzen muss, kann sich mit dieser Website zumindest die Umgebungsgeräusche nach Hause. Angeblich gibt es Studien, die sagen dass das die Kreativität beflügelt. Ich probiere es gerade aus.
Sascha Lobo: Google ist wie ein gekränkter Schimpanse – SPIEGEL ONLINE
Jetzt muss ich ihm schon wieder recht geben: Google verhält sich wie ein gekränkter Schimpanse, der gerade alles macht, um sein erfolgloses Google+ in die Welt zu prügeln. Sogar den Reader dicht machen, weil der zu erfolgreich war.
Schönen Sonntag,
Julian