Archives For geschäftsidee

„Gründer-Garage“ zeichnet 25 Geschäftsideen aus:

Bei einem Wettbewerb zur Förderung innovativer Geschäftsideen in Deutschland sind am Sonntag 25 Unternehmen von Google und zwei Partnerorganisationen ausgezeichnet worden. Insgesamt hatten sich über 1100 Unternehmen und Kreative beim Wettbewerb „Gründer-Garage“ angemeldet. 177 Ideen aus Deutschland und Österreich erreichten die finale Projektphase und spielten dort bis Ablauf des Wettbewerbs mit „Crowdfunding“ über 320.000 Euro ein. Google hatte für den Wettbewerb ein Preisgeld von 150.000 Euro gestiftet, das unter den Gewinnern aufgeteilt wird.

Falls jemand noch Inspiration braucht, kann man ja einfach durch die Gewinner stöbern

In meiner Wohnung wird mit Erdgas geheizt, also kenne ich das Problem nur aus Erzählungen von Eigenheimbesitzern mit Ölheizungen: Wenn man nur einmal pro Jahr oder sogar nur alle zwei Jahre eine Öllieferung bekommt, kann die Rechnung schon recht hoch werden und den ein oder anderen stellt das wohl auch finanziell vor eine hohe Belastung. Logischerweise sollte man einfach jeden Monat ein bisschen was bei Seite legen um dann die nächste Ölrechnung locker bezahlen zu können, aber nicht jeder hat wohl die notwendige Disziplin dazu.

Da man inzwischen ja eigentlich jeden Mist finanzieren kann, frage ich mich, warum noch niemand auf die Idee gekommen ist, gleich bei der Lieferung eine Finanzierung mit anzubieten. Wenn man bei Google danach sucht, findet man zwar ein paar Anzeigen, aber letztendlich sind das ganz normale Kredite von Banken, die nur im Zusammenhang mit der Heizöllieferung beworben werden. Wobei die das gar nicht so schlecht machen, denn die werben vor allem mit der Preisersparnis. Durch den größeren finanziellen Spielraum kann man größere Liefermengen abnehmen, was einen geringeren Preis bedeutet und man damit letztendlich trotz der zu zahlenden Zinsen noch etwas sparen kann.

Ich würde das gleich als Heizölunternehmen anbieten: Als Kunde bestelle ich bei denen und gebe an, dass ich das finanzieren möchte, dann mache ich einen Antrag und wenn der bei der Partnerbank durchgeht, dann kommen die und liefern das Öl. Zahlen muss ich dann eben meine monatlichen Raten an die Bank. Fertig und letztendlich auch nix anderes als wenn ich in einer Mietwohnung mit Ölheizung wohne. Da finanziert das eben der Vermieter.

(Bild CC)

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So etwas ähnliches wie ein Wedding Planer, aber für Umzüge.

Moneycrashers:

Moving is stressful, especially when you have a lot of possessions or a large house to organize. My first business was professional organizing, and moving assistance was one of the services I offered. This was a popular service, especially for seniors who find packing and moving to be physically and emotionally difficult.

How to Get Started: Start by helping someone move for free. Take pictures of everything you do, and put up a simple website advertising your services. Be sure to also obtain a testimonial from the people you help.

Next, start networking with senior centers and neighborhoods. When seniors move in, they always have to dramatically pare down their possessions. By partnering with senior living facilities, you can help incoming residents pack up their old home and move to the community.

(via, Bild CC)

Die Links zum Sonntag

Julian —  11. März 2012 — Leave a comment

Hier die interessantesten Links über die ich diese Woche gestolpert bin::

Abo-Commerce – 22 spannende Konzepte aus Deutschland :: deutsche-startups.de

Passend zu meinem Abo Commerce Artikel neulich, stellt Deutsche Startups hier 22 verschiedene Konzepte aus diesem Feld vor. Von Tierfutter, über Büromaterial oder Snacks für den Arbeitsplatz, Sachen zum Kochen, usw. Insgesamt finde ich das Theme Abo im B2B Bereich interessant. Da ist man nämlich sicher bereit für die Zeitersparnis ein bisschen mehr zu bezahlen.

Y Combinator: Startup Ideas We’d Like to Fund

Wem gerade nicht einfällt mit welcher Startup-Idee er es demnächst probieren soll, kann sich ja ein bisschen von dieser Liste inspirieren lassen, die Y Combinator aufgestellt hat. Der VC ist unter anderem an AirBnB und Dropbox beteiligt.

Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Europa ist doomed

Das ist mal eine interessante Korrelation: Im der Deutschen Grammatik gibt es eine starke und eine schwache Zukunftsform „morgen regnets“, vs. „morgen wirds regnen“. In vielen anderen Ländern aber nicht und genau diese Länder haben alle Probleme mit ihrer Zukunft. Untersucht wurde das im Bereich Finanzen & Gesundheit. Und jetzt mal raten, welches diese Länder/Sprachen sind: Englisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Irisch, Griechisch und Spanisch. Bis auf Frankreich genau die Länder, die ein Schuldenproblem haben.

Procrastination Is Essential to Innovation – Whitney Johnson at HBR

Durch das Aufschieben einer (auch eigentlich angenehmen) Aufgabe, entsteht eine wesentlich größere Anspannung, wenn das Ende der Deadline naht. Diese Angst führt dann, zumindest wenn sie nicht zu stark wird, zu wesentlich mehr Innovation und natürlich auch Aktivität. Also eine Art Flow Zustand, wenn man so will. Full Disclosure: Bei mir funktioniert das genau so.

How to Ask for Business on Facebook, Twitter | Entrepreneur.com

Eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem haben viele Leute ein Problem damit, sehr direkt zu fragen, nach dem was sie wollen. In diesem Fall Geschäft. Der Artikel gibt ein paar Anregungen, wie man das macht und elegant verpackt.

Schönes Wochenende,
Julian

Mythos Geschäftsidee

Julian —  9. März 2012 — Leave a comment

Gurbaksh Chahal kam im Alter von 4 Jahren von Indien in die USA. Als er wegen Problemen die Schule geschmissen hatte, beschloss er sich selbständig zu machen. Seine erste Firma für online Werbung hat er für 40 Millionen und seine zweite für 300 Millionen US Dollar verkauft. Aktuell arbeitet er an der Dritte.

In diesem Video widerspricht er dem Mythos, dass man unbedingt eine brandneue Geschäftsidee braucht, um ein erfolgreiches Geschäft zu starten:

OK, ich gebe es gleich am Anfang zu: Hier geht es um ein Thema, von dem ich gar keine Ahnung habe, aber vielleicht ist das ja trotzdem eine passable Idee:

Problem Kinderbetreuung

Bei Freunden sehe ich es immer wieder, wie problematisch es ist die Kinderbetreuung zu organiseren. Bei den meisten Paaren in unserem Bekanntenkreis führt das dazu, dass man irgendwann nur noch einen der beiden, in der Regel den Mann, zu Gesicht bekommt. Viele Leute haben zwar die Möglichkeit die Kinder bei den Großeltern abzugeben oder haben sogar einen Babysitter im Zugriff, aber auch das erfordert meistens längerfristige Planung und erfordert einen gewissen Verwaltungsoverhead. Beispielsweise beim Vereinbaren von Treffen, muss immer erst Rücksprache mit der Schwiegermutter gehalten werden. Hat die selber einen Termin, muss eben der komplette Freundeskreis umdisponieren. Noch schwieriger wird das Ganze, wenn man Alleinerziehend ist. Zum einen durch den fehlenden Partner, aber auch weil die Verwandschaft ja kleiner ist – zumindest tendenziell.

Der Kindergarten oder Kinderkrippen sind in der Regel auch keine große Hilfe, denn die haben ihre festen Öffnungszeiten und starren Regeln und stehen natürlich auch abends nicht zu Verfügung. Tagesmütter, werden, wie der Name schon sagt wohl die Kinder auch eher am Tage betreuen.

Gleichzeitig vermute ich aber eine höhere Nachfrage nach Kinderbetreuungsleistungen. Immer mehr Menschen sind nicht bereit ihr Leben wegen Kindern umzustellen. Das sieht man ja schon an den zurückgehenden Geburtenzahlen oder dass viele Frauen gleich nach dem Mutterschutz wieder in den Beruf einsteigen. Im Falle dieser Doppelverdiener steht dann ja sogar mehr Budget für Kinderbetreuung zur Verfügung.

24/7 Kinderbetreuung

Die Idee besteht in einer privaten Kinderbetreuung, die 24/7, also rund um die Uhr und an allen Tagen der Woche geöffnet hat. Man könnte das entweder an einen bestehenden Kindergarten anschließen, was durch die vorhandene Infrastruktur eventuell einfacher wäre. Es wäre aber auch möglich von Anfang an nur eine kleine Krippe aufzubauen, die gar keinen regulären Kindergarten anbietet, sondern nur auf Ausnahmefälle spezialisiert ist.

Die Einrichtung bietet ihren Mitglieder die Möglichkeit zu jeder Zeit, also auch am Heiligen Abend, in Betreuung zu geben. Entweder komplett ohne vorherige Vereinbarung oder zumindest mit einer sehr geringen Vorwarnzeit von maximal einer Stunde. Die Einrichtung verfügt über entsprechende Möglichkeiten dass die Kinder schlafen, essen oder spielen können und das rund um die Uhr. Die Betreuung erfolgt durch ausgebildete Kindergärtnerinnen und/oder Kinderkrankenschwestern, also ausgebildete Fachkräfte.

Preismodel

Zuerst muss man, wie bei einem Fitness Studio, Mitglied werden und zahlt einen monatlichen Mitgliedsbeitrag, der einen dazu berechtigt seine Kinder kurzfristig in die Betreuung geben zu können. Dadurch sind alle vertraglichen und abwicklungstechnischen Formalitäten bereits mit der Mitgliedschaft geregelt. Der monatliche Beitrag erlaubt dem Anbieter die entsprechende Infrastruktur aufrecht zu erhalten, die Miete zu bezahlen, usw. Eventuell ist auch eine Probephase zur Eingewöhnung des Kinds enthalten. Zur Preisdifferenzierung könnte man verschiedene Level anbieten, die unterschiedliche Zeiten abdecken. In der kleinsten Stufe ist beispielsweise Nachts und Wochenende ausgeschlossen. Wenn man nun sein Kind wirklich in die Betreuung bringt, zahlt man einen Beitrag für jede angebrochene Stunde, den man entweder vorher als Guthaben eingezahlt hat oder der in regelmässigen Abständen abgerechnet wird. Das dient zur Finanzierung der Betreuung, bzw. der Personalkosten, die ja mit der Anzahl der Kinder zunimmt. Gleichzeitig soll es auch verhindern, dass Eltern ihre Kinder übermässig in die Betreuung bringen.

Fazit

Wie schon geschrieben, habe ich wenig Ahnung von Kinderbetreuung. Insbesondere weiss ich nicht, welche Schwierigkeiten es da geben kann. Kann man Kinder ohne lange Eingewöhnung überhaupt von Fremden betreuen lassen oder kriegen die einen Knacks. Bei IKEA scheint es zumindest zu funktionieren. Gibt es Eltern die das machen würden oder wären die meisten zu unsicher. Also gibt es überhaupt Nachfrage nach solchen Leistungen? Würdet Ihr Eure Kinder in einer solchen Einrichtung abgeben?

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Die Montagslinks

Julian —  13. Februar 2012 — Leave a comment

Hier die interessantesten Links über die ich letzte Woche gestolpert bin::

Corporate Blogs – 10 Gründe, warum der Erfolg ausbleibt – karrierebibel.de

Die Karrierebibel listet die 10 wichtigsten Gründe auf, woran es liegen kann, wenn Ihr Corporate Blog keinen Erfolg hat.

paycloud – WG-Abrechnung leicht gemacht

Paycloud ist ein Dienst, der die Abrechnung in der WG oder anderen Gruppen vereinfacht. Man stellt die Rechnungen ein, gibt an, wer an was beteiligt wird und wer was bezahlt hat. Der Dienst rechnet dann aus, wer wem noch Geld schuldet.

Why Amazon Is The Best Strategic Player In Tech – Forbes

Hervorragende Analyse, warum Amazon einer der am strategischen vorgehende Player im eCommerce ist .

8 Tipps zur Vorbereitung auf eine Betriebsprüfung

Natürlich trifft es nie einen selber oder die eigene Firma. Aber falls doch ist man mit einer guten Vorbereitung sicher besser dran. Natürlich muss man unbedingt mit seinem Steuerberater sprechen und den am besten auch bei allen Kontakten mit dem Herrn vom Finanzamt dabei haben. Aber der Blogpost bereitet einen zumindest ein bisschen vor.

GreenGoose – Play Real Life

Sehr interessante Geschäftsidee, bestehend aus verschiedenen Senoren, die den Alltag tracken. Die eigene Bewegung, das Haustier, den Toilettendeckel, usw. Man hängt einen zentralen Reciever ins Netzwerk und die Sensoren bestehen aus Stickern Anhängern oder Karten. Die Auswertungen erfolgen über die Plattform.

Guten Start in die neue Woche,
Julian

Im Rahmen unserer Weltreise habe ich mehrfach gelesen, wie wichtig es ist, alle möglichen Informationen für den Notfall immer mit sich zu führen, am besten in Form einer Notfallkarte. Darauf sollten Informationen sein wie Name, Adresse, Nationalität, Kontaktinformationen von Angehörigen, Blutgruppe, Sperrnummern der Kredit- und Bankkarten und andere wichtige Infos. Der Rat lautete meistens sich diese Informationen zusammenzustellen, mehrfach auszudrucken, wasserfest zu laminieren und dann an unterschiedlichen Stellen bei sich zu tragen. Also im Geldbeutel, in der aktuell getragenen Kleidung, im Rucksack und im Daypack. Auch wenn wir das selber natürlich(tm) nicht gemacht haben, finde das ist eine sehr sinnvolle Sache, die man eventuell professionalisieren könnte. Ich stelle mir das in etwa so vor:

Geführte Abfrage der Daten

Man registriert sich bei einer Website und legt dort ein persönliches Profil an. Zur Abfrage seiner Daten wird man mittels eines Assistenten geleitet, der alle möglichen Dinge über einen abfragt. Durch ergibt sich schon der Vorteil, dass man nichts wichtiges vergessen kann. Wichtig ist, dass man den Assistenten jederzeit unterbrechen und später an der gleichen Stelle weiter machen kann. Viele Informationen, wie bsp. die Blutgruppe hat man ja vielleicht gerade nicht zur Hand und muss sie erst noch besorgen. An dieser Stelle wäre auch ein Hinweis gut, wo man die Daten bekommen kann und evtl. ein Reminder, was noch fehlt. Auch später kann der Dienst immer mal wieder neue Daten (bsp. eine neue, aber wichtige Impfung) aufnehmen und seine User erinnern diese Daten nachzutragen. Einmal pro Jahr wäre ein Reminder gut sein Daten auf den aktuellen Stand zu bringen.

Die Premiumpakete könnten sich hier schon unterscheiden, indem man mehr Informationen, beispielsweise auch in Form gescannter Dokumente und mehrere Zugriffsebenen festlegen kann. Im kleinsten Paket muss man sich die Notfallkarte nun selbst ausdrucken und selbst laminieren. Hat man eines der bezahlten Pakete gebucht, werden echte Plastikkarten zentral erstellt und man bekommt sie wenige Tage später per Post zugeschickt. Auf der Karte selbst befinden sich alle lebenswichtigen Daten direkt, also Name, Nationalität, die Kontaktdaten von Angehörigen. Alle weiteren Daten und Informationen sind zentral hinterlegt. Auf der Karte befinden sich ein Link oder eine Telefonnummer, sowie ein Code, mit dem die Informationen abgesichert sind, sowie eine Anleitung zum Abruf der Daten in den wichtigsten Sprachen.

Den Code, sowie Teile der Informationen könnte man mit einem Rubbelfeld, dass an erst abkratzen muss, schutzen. So weiss man zumindest, wenn jemand auf die Infos oder dern Code zugegriffen hat.

Vorgehensweise im Notfall

Die Karte ist natürlich in Signalfarben und mit den entsprechenden Symbolen für medizinische Infos und allgemeine Notfälle versehen. Wie beschrieben befinden sich die wichtigsten Infos direkt auf der Karte. Weiter Infos und den Sicherheitscode erhält man nach Abrubbeln der Schutzschicht. Den Code kann man nun online eingeben oder unter einer der internationalen Hotline Nummern anrufen und bekommt dann Zugriff auf weitere Informationen. Hinterlegte Angehörige werden durch den Zugriff auf die Informationen automatisch verständigt. Es sei denn man ruft selbst an und fragt seine eigenen Informationen ab.

Monetarisierung

Ich würde ein Fremium Model machen. Das kleinste Paket ist kostenlos, die weiteren Pakete kosten eine jährliche Gebühr. Etwa so in der Art:

Free Standard Premium
Basisinfos x x x
Online Abruf x x x
Erweiterte Infos x x
Automatische Benachrichtigung x x
Ablage von med. Dokumenten x
Telefonischer Abruf x

 

Man könnte das ganze auch kombinieren mit entsprechenden Versicherungs- oder Hilfeleistungen. Beispielsweise eine jährliche Auslandskrankenversicherung, einer Absicherung für medizinischen Rücktransport oder ähnlichem. Entweder direkt in das Produkt mit integrieren oder zumindest durch die Vermittlung Provisionen verdienen. Nachdem einem ja inzwischen sogar die Lufthansa beim Buchen eine Versicherung aufschwatzen will, scheint da ja nichts unangenehmes mehr dran zu sein.

Probleme / Fazit

Das größte Problem scheint mir die Absicherung der Daten. Zum einen will man natürlich nicht, dass jemand unbefugt auf die Daten zugreift. Auf der anderen Seite wäre ich froh, wenn ich bewusstlos in einem thailändischen Krankenhaus liege, dass die dann alle Infos bekommen die sie brauchen. Da muss man einen vernünftigen Kompromiss finden. Für mich wäre es OK, wenn man an die wichtigsten Sachen sofort kommt und das mittelwichtige Zeug durch das Abrubbeln geschützt ist. Das bietet sogar etwas mehr Schutz als die Infos einfach im Geldbeutel zu haben, denn ich kann am Rubbelfeld sehen, wenn sie kompromittiert wurden. Und die wirklich heiklen Sachen bekommt man nur, wenn man anruft und den Code vorliest. Das bietet noch einmal etwas zusätzliche Sicherheit.

(Foto CC von kwein_01)

Ich bin gerade über einen Artikel in einem Forum gestolpert, wo jemandem auf der Reise nach Amerika der Koffer abhanden gekommen ist und auch die Gepäckermittlung der Flugline nach mehr als 2 Wochen ihn nicht gefunden hat. In dem Post fragt er, wo der Koffer sein könnte. Ich vermute mal, um nun selbst danach zu recherchieren.

Als ich das gelesen habe, war meine erste Idee, dass es doch sicher Firmen geben wird, die in genau diesem Fall professionell ermitteln. Also im Prinzip so etwas wie eine Privatdetektei, die auf verlorenes Gepäck spezialisiert ist. Scheint es aber nicht zu geben. Zumindest hat Google sowohl mit deutschen, wie auch mit englischen Suchbegriffen keine Treffer ausgespuckt und es gab auch keine Adwords zu diesem Thema.

Auf den ersten Blick könnte das ein Markt zu sein. Auf verschiedenen Webseiten kann man lesen, dass jedes Jahr zwischen 25 und 30 Millionen Gepäckstücke nicht zusammen mit dem Passagier am Zielflughafen ankommen. Davon sollen allerdings 95% innerhalb der ersten 5 Tage wieder auftauchen. Das sind aber immer noch ca. 1,3 Millionen Gepäckstücke die länger brauchen oder nie mehr auftauchen. Auf einer anderen Seite habe ich gelesen, dass etwa 200.000 Gepäckstücke letztendlich nie mehr auftauchen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass einige dieser Koffer einen erheblichen Wert haben und sicher auch einige Leute bereit wären für eine professionelle und von einer einzelnen Airline unabhängige Suche etwas zu bezahlen. Ich habe zwar noch nie einen Koffer entgültig verloren, aber ich kenne das von der Deutschen Post. Ich habe nicht gerade sehr viel Vertrauen in einen Nachforschungsauftrag bei dem Unternehmen, dass den Brief / Koffer ja vorher erst verloren hat. Würde deren Tracking funktionieren, wüssten sie ja wo der Brief / Koffer ist und müssten nicht erst nachforschen. Zumal es ja auch keine richtige Incentivierung gibt, den Brief / Koffer wiederzufinden. Der Kunde ist ja schon verärgert. Bei einem darauf spezialisierten Unternehmen, könnte es neben einer Grundgebühr auch eine Prämie geben, wenn das Gepäckstück am Ende wieder auftaucht.

Natürlich braucht es da jemanden, der sich in der Luftfahrtbranche ein bisschen auskennt. Also wie funktioniert das Gepäckhandling an den unterschiedlichen Flughäfen eigentlich? An welche Firmen ist das outgesourced? Welche Datenbanken und Schnittstellen gibt es da, usw. Und ein paar bestehende Kontakte in die Branche wären sicher auch von Vorteil. Ich kann mir aber trotzdem vorstellen, dass man, wenn man dieses Know How hat, ein Callcenter aufbauen kann, dass sich dieser Aufgabe annimmt und versucht verlorene Koffer wieder zu beschaffen ohne überall vor Ort sein zu müssen.

Mit verschiedenen Serviceleveln könnte man die unterschiedliche Wertigkeit des Gepäcks adressieren: Eine rein telefonische Recherche nach dem Koffer könnte vergleichsweise günstig angeboten werden, wenn das Gepäck des Kunden wertvoller ist, könnte sich vor Ort ja sogar jemand auf den Weg machen und versuchen den Koffer aufzuspüren. Das könnten ja Leute sein, die sowieso am Flughafen arbeiten oder gearbeitet haben und sich so etwas dazu verdienen.

Keine Ahnung ob das letztendlich zu einem vernünftigen Preis zu realisieren ist und ob es genug Leute gibt, die bereit wären für diese Leistung Geld auszugeben, aber es ist zumindest ein Service, den bis jetzt niemand anzubieten scheint. Die Vermarktung wäre sicher vergleichsweise einfach. Da es noch keinen Wettbewerb gibt, sollten sich Top Positionen bei Google leicht erreichen lassen. Zusätzlich könnte man mit AdWords oder später mit Prospekten in der Nähe der Lost & Found Schalter an den Flughäfen werben.

(Foto CC von reverses)

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Braindump für Geschäftsideen

Julian —  20. Januar 2012 — 2 Comments

Hin und wieder stolpere ich über interessante Geschäftsideen. Entweder lese ich, dass jemand in einem anderen Land eine gute Idee hatte und es das ganze bei uns noch nicht gibt, oder ab und an fällt mir sogar selber etwas ein. Manche dieser Ideen bleiben mir etwas länger im Kopf werden vielleicht sogar mal mit anderen diskutiert. Aber die meisten dieser Ideen habe ich entweder gleich wieder vergessen oder erst irgendwo aufgeschrieben und danach vergessen. Und das ärgert mich eigentlich, denn ich finde es irgendwie schade und es fühlt sich ein bisschen wie Verschwendung an.

In Zukunft werde ich diese Ideen hier abladen. Vielleicht findest sich ja mal jemand, der eine dieser Ideen aufgreift und umsetzt. Das wäre der Wahnsinn, weil es dann keine verschwendete Idee mehr wäre. Oder vielleicht ergibt sich zumindest eine Diskussion zu dieser Idee: Ein Hinweis warum es sich um eine Quatsch-Idee ist, welche wichtigen Punkte ich vielleicht total übersehen habe oder was man noch hinzufügen könnte, damit die Idee wirklich Sinn macht. Das wäre auch super.

Ich sags gleich am Anfang: Nur manche dieser Ideen sind wirklich von mir. Wenn ich die Idee woanders gefunden habe, gebe ich natürlich die Quelle mit an. Aber vielleicht habe ich etwas ähnliches auch vor 4 Wochen gelesen oder erzählt bekommen und kann mich jetzt nicht mehr daran erinnern. Die Idee scheint aber so interessant gewesen zu sein, dass sie anscheinend einige Zeit in meinem Unterbewusstsein gearbeitet hat und sich nun als meine eigene ausgibt. Auch wenn ich mir das natürlich nicht vorstellen kann, Kollegen und meine Frau meinen, dass mir das schon irgendwann mal passiert wäre.

Also, wenn jemandem eine Idee gefällt, freue ich mich über Feedback. Wenn jemand vorhat etwas umzusetzen, ebenso. Ich kann gerne versuchen, ob ich mitmachen oder etwas unterstützen kann, beispielsweise durch IT Leistungen von NETWAYS, wie Consulting oder Hosting, aber auch eigene Ideen zum Geschäftsmodel oder zur Vermarktung.

(Foto CC von psd)