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Apple, Google, Facebook, Amazon dominieren die Nutzung im Internet. Das Video gibt einen Überblick über Strategien und Geschäftsmodelle der „Großen Vier“ und deren Bedeutung für die Nutzer:

Im Harvard Business Review Blog habe ich heute einen interessanten Artikel mit dem Titel „The Cracks are Starting to Show at Apple“ gelesen. Der Autor behauptet, dass der Glanz von Apple die ersten, kleinen dunklen Stellen bekommt. Aus zwei Gründen:

1. Probleme von oben: Steve Jobs hat vor den letzten Erfolg von Apple bereits die Computerindustrie als früherer Chef von Apple und dann die Unterhaltungsindustrie bei Pixar revolutioniert. Und das ganze jeweils unter Einsatz seines eigenen Kapitals und seiner eigenen Glaubwürdigkeit. Das hat dazu geführt, dass er mit den beiden Bereichen mehr als jeder andere vertraut war und die noch unerschlossenen Gebiete bestens kannte. Tim Cook auf der anderen Seite kommt aus einem komplett anderen Bereich, nämlich Operations und Supply Chain. Und das sieht man auch daran, womit er sich jetzt beschäftigt, wie beispielsweise den Arbeitsbedingungen in den chinesischen Foxconn Werken. Steve Jobs war das Thema vermutlich herzlich egal und hat es anderen überlassen.

2. Probleme von unten: Auch an der Basis fängt es an zu brodeln und es gibt Probleme mit den Arbeitern bei Apples Zulieferern und auch in den Apple Stores, wo die Mitarbeiter eine Gewerkschaft gründen wollen und sich über die schlechte Bezahlung wundern, während sie gleichzeitig rekordverdächtige Umsätze einfahren.

Die beiden Themen zusammen genommen könnten nach Meinung des Autors langfristig große Probleme für Apple bedeuten. Dazu kommt, dass disruptive Technologien in der Regel etwa 5 Jahre benötigen um sich durchzusetzen. Solange könnte der Vorrat von Steve Jobs noch anhalten, aber danach dürften Apple die Ideen ausgehen, denn es gibt Studien die zeigen, dass innovative Unternehmen auch immer von innovativen Köpfen geführt werden. Und das ist Tim Cook nun einmal nicht.

Weil Produkte mit einem guten Design das Selbstwertgefühl heben:

Just as good looks bestow an unconscious “beauty premium” on people, high aesthetics bestows an unrecognized benefit on consumer goods. Specifically, choosing a product with good design affirms the consumer’s sense of self. Choice of a highly aesthetic product was compared with choice of products superior on other attributes including function, brand, and hedonics to show that only aesthetics influences a consumer’s personal values. In study 1 a prior self-affirming task leads to a decrease in choice share of a highly aesthetic option. Studies 2 and 3 mimic prior research on self-affirmation with, however, choice of a highly aesthetic product replacing a traditional self-affirmation manipulation.Choosing a product with good design resulted in increased openness to counter-attitudinal arguments and reduced propensity to escalate commitment toward a failing course of action. There are numerous implications of this form of self-affirmation, from public policy to retail therapy.

Quelle: „Self-Affirmation through the Choice of Highly Aesthetic Products“ from Journal of Consumer Research (via)